Bleiben doch mehr US-Truppen in Deutschland?
In der Bundesregierung wächst die Hoffnung, dass der im Mai angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland weniger umfangreich ausfallen könnte als befürchtet. Hintergrund ist, dass es bislang keine konkreten Pläne für die Verlegung der Soldaten gibt. Noch sei vieles offen, heißt es in Regierungskreisen. Etwa wann der Abzug stattfinden soll, in welchem Umfang und welche Truppen betroffen sein werden.
Thomas Erndl, verteidigungspolitischer Sprecher der Union im Bundestag, fordert angesichts der ausstehenden Entscheidung, Vorsorge zu treffen. „Wir müssen auf mehreren Ebenen handeln. Zum einen muss klares Ziel sein, dass möglichst viele US-Soldatinnen und Soldaten in Deutschland verbleiben“, sagte er unserer Redaktion. Dort aber, wo Truppen reduziert werden, müssten im Rahmen der Nato-Planung die militärischen Fähigkeiten ersetzt werden. „Da sind wir zumindest materiell auf einem guten Weg“, sagte er. „Wenn tatsächlich Standorte aufgegeben werden sollten, was ich nicht hoffe, muss die Bundeswehr diese nach Möglichkeit in die eigene Standortplanung mit aufnehmen und für eine weitere militärische Nutzung sorgen.“
Hegseth will 5.000 Soldaten aus Deutschland........
