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Eröffnung Bodenseefestival: Paralympics-Sportlerin Verena Bentele über Festival-Motto „In Bewegung“

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04.05.2026

Über dem See bei Friedrichshafen leuchtet der Säntis, die Sonne wirft glitzernde Brillanten auf das Wasser, besser hätte das Wetter zur Eröffnung des 38. Bodenseefestivals 2026 nicht sein können. „in Bewegung“ lautet das diesjährige Motto. Im Festakt zur Eröffnung gaben sich die Protagonisten denn auch gut gelaunt. Friedrichshafens Bürgermeister Andreas Hein sprach in seiner Begrüßung vom aufeinander Zubewegen, von Bewegung, die Harmonie schaffen soll, und davon, dass Menschen auch durch das Festival bewegt werden. Gleich danach ging es in die Hochkultur. Das Saxophonquartett „Kebyart“, heuer als „Ensemble in Residence“ am See, gab den fulminanten Auftakt. „Summertime“ von George Gershwin war ein musikalischer Leckerbissen, eigenwillig interpretiert, dynamisch und expressiv. „Kebyart“ gastiert in den großen Konzerthäusern Europas, seit 2014 performen die vier Musiker und ermöglichen Kunst als Entdeckung, als Austausch und Schönheit.

Nahtlos die Überleitung dann zur Festrednerin Verena Bentele. Sie ist bekannt als eine der erfolgreichsten Wintersportlerinnen der 2000er Jahre. Von Geburt an blind, ist sie hochdekoriert mit unzähligen Medaillen. Mittlerweile in vielen Bereichen engagiert, setzt sie sich ein für Menschen mit Behinderung und streitet für ein besseres Leben ohne Vorurteile und Barrieren. Bentele spricht von Vertrauen und Verantwortung, sie legt den Finger auch darauf, wo es manchmal weh tut. Sie möchte die Welt in Bewegung erleben. „Der Druck ist groß“, sagt sie. Ihre Rede ist auch eine Hommage an den Bodensee, sie spricht von der Notwendigkeit, dass Kultur eigene Fähigkeiten entwickeln muss.

Bentele entpuppt sich als durchaus........

© Südkurier