Eine Registrierung kann Leben retten: Was hinter einer Stammzellspende steckt
„Der einzige Grund, warum ich heute noch lebe, ist, dass jemand irgendwann entschieden hat, sich registrieren zu lassen.“Für den Briten David Nichols ist dieser Satz keine Floskel. Der 48-Jährige hat den Blutkrebs nur dank einer Stammzellspende überlebt. Sein Spender: Tobias Kille aus dem Meßkircher Ortsteil Rohrdorf. Heute engagieren sich beide dafür, über Stammzellspenden aufzuklären und neue Spender zu gewinnen.
„Viele wissen gar nicht, was eine Stammzelltransplantation ist“, sagt Nichols. „Andere meinen, weil sie Blutspender sind, seien sie automatisch registriert.“ Auch Tobias Kille erlebt immer wieder Unsicherheit und falsche Vorstellungen. „Viele Menschen wissen viel zu wenig über Blutkrebs oder über Stammzellspenden“, sagt er. „Manche denken, es sei kompliziert oder gefährlich. Andere wissen gar nicht, dass es solche Register wie die DKMS überhaupt gibt.“
Dabei ist der erste Schritt vergleichsweise einfach. Wie die DKMS erklärt, können Interessierte online ein Registrierungsset anfordern. Darin befinden sich zwei........
