Klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung: Rudolf Fluck ist bereit für das Wettrennen um die Zuschüsse
Ergänzend zur kommunalen Wärmeplanung will man in Mönchweiler ein Konzept für eine klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung erarbeiten. „In Hinsicht auf eine gesicherte Strom- und Wärmeversorgung in der Gemeinde Mönchweiler sollten wir uns dieser Aufgabe stellen und damit eine belastbare Grundlage für eine schrittweise Transformation schaffen“, betonte Bürgermeister Rudolf Fluck.
Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung hätten sich zwei Gebiete herauskristallisiert, die jeweils für ein Quartierskonzept der Gemeinde in Frage kommen könnten, berichtete er dem Gemeinderat am Donnerstagabend. „Mit dem jetzt von der Bundesregierung beschlossenen neuen Gesetz für erneuerbares Heizen, dem Gebäudeenergiegesetz, will man die Wärmewende schneller voranbringen, was aus meiner Sicht auch zu wünschen wäre“, so der Bürgermeister. „Im neuen Gesetz sei ist eine deutliche Entfrachtung der Vorschriften enthalten.“
Zwei Quartiere sind für die Wärmeplanung festgelegt, Mönchweiler eins, das Innerdorf mit den öffentlichen Gebäuden sowie Mönchweiler zwei mit dem Bereich Hindenburg- und Herdstraße. Bürgermeister Fluck möchte beide Quartiere einbinden und dafür eine mögliche Strom- und Wärmeversorgung aufstellen. Eine Förderung wäre eventuell über das Förderprogramm 432 der KFW-Bank möglich.
„Die Vergabe der Förderung KFW 432 erfolgt im Windhund-Verfahren, heißt, wer zuerst beantragt, hat den Vorrang“, so der Bürgermeister. Erst mit einer Zusage für das Förderprogramm müsse der Gemeinderat über die tatsächliche Konzepterstellung für eine klimaneutrale Strom- und Wärmeversorgung entscheiden. 3000 Euro genehmigte das Gremium jetzt für die Anpassung der vorliegenden Unterlagen für den Förderantrag. Wird der genehmigt, kann die Gemeinde eine 75-prozentige Förderung für 100.000 Euro Konzeptkosten bekommen. „Ziel soll es sein, die Durchführung des Konzepts auf 2027 zu legen, damit die Mittel regulär für den Haushalt im kommenden Jahr beschlossen werden können“, plant Rudolf Fluck.
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