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Alte Liebe in neuen Zeiten: Das war beim zweiten Meisterkonzert geboten

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19.10.2026

Mit der Liebe ist das so eine Sache. Sie ist nicht immer einfach, beschwert zuweilen das Herz, beschwingt aber auch das Gemüt und beglückt die Seele – nicht nur von Dichtern, sondern auch von Komponisten. Aber klingt Liebe denn heute anders als vor fast 200 Jahren? Mit dieser Frage gestalteten der Bariton Lorenzo de Cunzo und der Pianist Tarek El Barbari – beide mit Stockacher Vergangenheit - am vergangenen Freitagabend, 16. Oktober, im Bürgerhaus Adler Post einen Liederabend, der Altes und Neues gegenüberstellt.

Die Antwort auf obige Frage lautete: Ja, die Liebe klingt zwar heute anders, und doch bleibt sie, wie es bei Heinrich Heine bereits hieß, eine alte Geschichte, die immer neu bleibt. Rund 160 Zuhörer kamen, wie die Leiterin des Stockacher Amts für Kultur und Tourismus, Corinna Bruggaier, mitteilte - deutlich mehr als in den Vorjahren. Es war nun das zweite Konzert der neuen Saison der Stockacher Meisterkonzerte, die seit diesem Jahr vom Kulturamt der Stadt kuratiert werden. Und die steigende Tendenz der Besucherzahlen sei natürlich, so Bruggaier, sehr erfreulich.

Dichterliebe reicht von Hoffnung bis Resignation

Im ersten Teil des Konzertabends sang Lorenzo de Cunzo alle 16 Lieder aus Robert Schumanns „Dichterliebe“ nach Gedichten von Heinrich Heine. Von der unbeschwerten Verliebtheit „Im wunderschönen Monat Mai“ bis zu „Die alten, bösen Lieder“ spannte sich ein Bogen aus Hoffnung, Eifersucht, Schmerz und Resignation, der etliche Facetten des........

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