Was uns Ortsnamen erzählen – von Neustadt bis Oberkaka
Wer in Deutschland unterwegs ist, reist nicht nur von Ort zu Ort, sondern auch durch eine Landkarte der Namen: mal nüchtern, mal poetisch, mal unfreiwillig komisch. Auf Autobahnschildern, Bahnhöfen und Briefumschlägen gibt es Bezeichnungen, die nach Geschichte klingen – oder Verwechslungspotenzial haben. Manche verraten etwas über Kirchen, Wälder, Flüsse oder alte Siedlungen. Andere bleiben hängen, weil sie schmunzeln lassen. Doch welcher Ortsname begegnet uns eigentlich am häufigsten?
Welche Gemeindenamen besonders oft vorkommen
Fragt man im Internet nach dem häufigsten Ortsnamen Deutschlands, taucht oft „Hausen“ auf. Ganz so einfach ist es aber nicht. Entscheidend ist, was gezählt wird: Geht es um alle Dörfer, Stadtteile und Ortsteile – oder nur um politisch selbstständige Gemeinden? Denn davon hat Deutschland 10.943, wie das Statistische Bundesamt auf dpa-Anfrage mitteilt.
Bei den Gemeinden liegt nicht Hausen vorn, sondern Neustadt. Der Name kommt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 17 Mal vor, wenn regionale Zusätze wie „am Rübenberge“ oder „an der Weinstraße“ ausgeblendet werden. Dahinter folgen Neuenkirchen (12 Mal), Neukirchen und Hausen (jeweils 11 Mal). Orts-........
