Freizeitpark Aufderhöhe: Wenn das Interesse des Einzelnen über das Wohl der Allgemeinheit siegt
Freizeitpark Aufderhöhe: Wenn das Interesse des Einzelnen über das Wohl der Allgemeinheit siegt
Freizeitpark Aufderhöhe: Wenn das Interesse des Einzelnen über das Wohl der Allgemeinheit siegt
Unser Baurecht ist inzwischen ein Bauverhinderungsrecht. Im Josefstal ist ein jahrzehntelanger Streit glücklich ausgegangen. Endlich! Doch es gibt noch deutlich mehr Baustellen, meint Kolumnist Stefan M. Kob.
Liebe Leserinnen und Leser,
gut Ding will Weile haben, wie man so sagt. Dass ein gutes Ding in Solingen 30 Jahre dauert, ist dann doch etwas viel der Weile – sagt aber einiges darüber aus, wie die Dinge so laufen. In Deutschland, aber eben auch in Solingen.
Wir sprechen vom Freizeitpark Aufderhöhe. Seit Mitte der 90er Jahre kämpft ein engagierter Verein dafür, dass das stillgelegte Freibad nicht zum Geisterort verkommt, zu einem weiteren „Lost Place“. Stattdessen soll ein Spiel- und Freizeitort für Jung und Alt entstehen, der Raum für Austausch, Bewegung, Gemeinschaft und Feiern bietet. Gerade in Aufderhöhe, wo ein echtes Zentrum fehlt, wird so ein Ort der Begegnung schmerzlich vermisst.
Unfassbares Durchhaltevermögen der Ehrenamtler
Angesichts des endlosen Gezerres grenzt es an ein Wunder, dass die Oase im idyllischen Josefstal nun endlich ihre erste echte Sommersaison erlebt. Ein noch größeres Wunder ist das unfassbare Durchhaltevermögen der Ehrenamtlichen.
Nach zahlreichen Rückschlägen auf dem jahrzehntelangen Weg wäre wohl jedem anderen Verein irgendwann die Puste ausgegangen – trotz anfänglichem Enthusiasmus. Eine wunderbare Wendung dieser endlosen Geschichte ist, dass Manfred Heim, Mann der ersten Stunde und langjähriger Vorsitzender der Freizeitpark-Initiative, dort jetzt die Boulekugel werfen kann.
Rückblick: Einem Anwohner........
