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Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU am Tiefpunkt – aber Merz will nicht aufgeben

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07.09.2026

Nach Wahl in Sachsen-Anhalt CDU am Tiefpunkt – aber Merz will nicht aufgeben

CDU-Chef Friedrich Merz (l.) und Wahlverlierer Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.

Analyse | Berlin · Die Union ist nach der Wahl in Sachsen-Anhalt schwer angeschlagen. Das zeigt sich auch beim Auftritt des Kanzlers nach dem Wahldesaster. Friedrich Merz gibt sich zerknirscht und einmal auch trotzig.

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Die Union steckt am Tag nach dem Wahldesaster in Sachsen-Anhalt auch in der Merz-Krise. Im Konrad-Adenauer-Haus herrschen Frust und Ärger. Bei den Christdemokraten macht ungewöhnlich häufig ein beliebtes Fäkalwort die Runde. Präsidium und Bundesvorstand kommen später als geplant zusammen. Nach dem Kantersieg der AfD und dem Debakel der CDU, die nur 17,2 Prozent erreicht, gibt es reichlich Gesprächsbedarf. Friedrich Merz bittet kurzfristig auch die Ministerpräsidenten zu einem Austausch. Schon am Wahlabend hat der Kanzler zahlreiche Telefonate geführt.

„Krisensitzungen, Scherbengericht“, sagt jemand hinter vorgehaltener Hand. Ein anderer hochrangiger CDU-Politiker formuliert es so: „Wenn die Reformrichtung doch stimmen soll, stellt sich die Frage, ob derjenige der Falsche ist, der sie verkauft.“ Gemeint ist Friedrich Merz, Kanzler und CDU-Chef. Die Erwartungen an ihn sind damit wieder einmal groß. „Es braucht viel........

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