Arbeiten bis 67: Hallo, hier spricht das demografische Problem
Wenn ich mich kurz vorstellen darf: Guten Tag, ich bin das demografische Problem, Geburtsjahrgang 1968, männlich, gesetzlicher Pensionsantritt 2033, statistisches Sterbejahr laut Lebenserwartungsrechner der Statistik Austria: 2050 (toi, toi, toi!). Wo ist das Problem? Nun, von meiner Sorte, den Österreicherinnen und Österreichern der geburtenstarken Jahrgänge 1956 bis 1970, gibt es sehr, sehr viele. Um es pensionsmathematisch zu formulieren: zu viele.
Wir sind bereits in Pension oder stehen wenige Jahre davor, und weil die Generationen danach weniger geburtenfreudig ausfielen, ergibt sich ein ungünstiges Verhältnis: Während aktuell drei Menschen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) einer Person im Pensionsalter gegenüberstehen, schrumpft dieses Verhältnis bis zum Jahr 2042 auf zwei zu eins, weiß die Statistik Austria.
Daran gibt es nichts zu rütteln, die Betroffenen dieser Berechnung – Pensionisten wie Erwerbstätige – sind allesamt bereits geboren und gehen unaufhaltsam ihrer Bestimmung entgegen. Es leuchtet ein, dass angesichts dieser Daten das Pensionssystem auf eine Krise zusteuert, und zwar nicht nur in Österreich, sondern fast in der gesamten westlichen Welt. Das........
