Verlieren bei der Fußball-WM? Gehört verboten!
Eine leider sehr unangenehme Begleiterscheinung der Fußball-WM ist die Tatsache, dass ein Turnier mit 48 Teilnehmern notgedrungen deutlich mehr Verlierer als Sieger hervorbringt. Da sollte sich Herr Infantino, der heißgeliebte Herrscher über Milliarden Fußballfans, dringend was überlegen, er hat doch eh immer so gute Ideen. Die vorübergehende Abschaffung der Regeln zugunsten seines Best Buddys Trump war da schon ein Schritt in die richtige Richtung. Aber leider zum Ersten nicht nachhaltig, weil Belgien die USA trotzdem in einem ausgesprochen unfreundlichen Akt drastisch aus dem Bewerb fotzte. Und zum Zweiten hätte die auf offener Bühne stattgefundene Vergewaltigung eines Weltsports durch die korrupteste Glatze unserer Zeit, der hoffentlich fortan bei jedem Gesichtsbad in einem Stadion lautstarke Zuneigung zuteilwerden wird, ja nur eine Mannschaft vor dem Schmerz des Verlierens bewahren sollen. Was aber machen wir mit den anderen?
Nehmen wir etwa den Weltmeister der Herzen, also Paraguay. Da geht eine Mannschaft in völkerverbindende Vorleistung und erklärt sich nach harten Verhandlungen dazu bereit, das Spielfeld ohne Maschinengewehre und Macheten zu betreten – und was ist der Dank? Frankreich, also eine Bande von schwarzen Halbaffen, weigert sich einfach, die kulturelle Überlegenheit Paraguays anzuerkennen, und gewinnt. Noch dazu ohne vorher die eine........
