Dahabflex bei der Linken: Mal wieder Neukölln
Der Endspurt für die Berliner Abgeordnetenhauswahl in drei Wochen startet für die Linkspartei mit einer Hypothek. Am Samstagabend trat der Rapper Dahabflex bei einer Wahlkampfveranstaltung der Neuköllner Linken auf dem Herrfurthplatz auf. »Yallah, Yallah Intifada«, rief er dem jubelnden Publikum zu, huldigte der Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas und verglich sich selbst mit der Palästinenserin Leila Khaled, die 1969 und 1970 zwei zivile Passagierflugzeuge mit Waffengewalt entführte.
Man macht sich nicht mit israelischen Kriegsverbrechen gemein, wenn man derartige Gewaltaufrufe als Übertreten einer roten Linie benennt. Noch immer verklären Apologeten des palästinensischen Terrors die Intifadas seit 1987 als gewaltfreie Aufstände, romantisieren das Geschehen als Kampf von Jugendlichen, die mit Steinen gegen Panzer antraten. In Wahrheit aber wurde die Gewalt immer tödlicher. Im Rahmen der zweiten Intifada starben bei unzähligen Anschlägen Hunderte Israelis. Palästinensische Attentäter sprengten Busse in die Luft........
