Ceuta: Die Bedrohung, die keine war
Er wurde als »Angriff« und »Invasion« bezeichnet: der Übertritt Zehntausender Marokkaner in die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika. Ganz Schlaue sahen durch ihn bereits den Untergang des Abendlandes oder den nächsten islamistischen Terroranschlag in Deutschland heraufziehen. Am Ende aber hat sich all das als Panikmache herausgestellt. Im Gegenteil: Es waren vor allem Fieberfantasien einer sich im Wahn befindenden politischen Rechten. Denn mittlerweile ist ein Großteil der marokkanischen Zuwanderer wieder ins Heimatland zurückgekehrt.
Was bleibt also nach der Aufregung der vergangenen Tage? Vor allem drei Dinge. Erstens: Der Weg nach Ceuta hat........
