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Ob plötzliche Erkrankung oder langsames Sterben: Eine Patientenverfügung hilft – auch Angehörigen

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12.04.2026

Er ist Notfallmediziner, Psychiater und Psychotherapeut: Dr. med. Oliver Dodt stammt aus Mainbernheim und lebt mit mehreren Generationen und Familien im evangelischen Kloster Triefenstein (Main-Spessart). Der 59-Jährige, der im Frankfurter Würdezentrum angestellt ist, kommt am 15. April nach Kitzingen. Sein Thema: Patientenverfügungen, die dazu beitragen, Würde und Lebensqualität zu wahren sowie die Angst vor dem Sterben zu verlieren.

Was passiert, wenn man sich nicht mehr äußern kann – etwa nach einem Unfall –, aber keine Patientenverfügung hinterlegt hat?

OLIVER DODT: Laut Gesetz aus dem Jahr 2022 ist sechs Monate lang der Ehepartner weisungsbefugt. Ist der Verunglückte nicht verheiratet und hat keine bevollmächtigte Person benannt, wird das Behandlungsteam Angehörige befragen: Was wollte der Verunglückte? Für Unvorbereitete ist die Antwort........

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