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«Das Schwarz an den Händen meines Vaters» von Lena Schätte: Ein eindringlicher Roman, der lange nachwirkt

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09.06.2026

«Das Schwarz an den Händen meines Vaters» von Lena Schätte: Ein eindringlicher Roman, der lange nachwirkt

Von Klara Halm, Bibliothek Cham

Die Autorin Lena Schätte schreibt in ihrem neusten Roman über Alkoholismus und Co-Abhängigkeit in der Familie.

Motte, wie die Erzählerin von ihrem Vater liebevoll genannt wird, ist ein Vaterkind. Aber sie hat einen schwierigen Vater. Da gibt es den Nüchternen, der auf alle Fragen eine Antwort kennt, der mit ihr rennt und die guten Verstecke kennt. Und dann gibt es den, der abends zuerst ein Weizenbier trinkt, dann noch eines und irgendwann Schnaps. Den Vater, der sich, wie sie sagt, «über den anderen legt und ihn verschwinden lässt.» Je älter Motte wird, umso seltener sieht sie ihren ersten Vater. Aber die Liebe für ihn bleibt.

Nach aussen wird der Schein gewahrt, doch im Inneren bestimmt die Alkoholsucht des Vaters den Rhythmus des........

© Luzerner Zeitung