menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Unfall beim Umbau

15 0
24.07.2026

Der überraschende – und vielleicht kühl kalkulierte – Abgang von Fraktionschef Jens Spahn hat auf der Unionsseite der Regierungskoalition Personalverschiebungen zur Folge, die inhaltlich eher das Gepräge eines Stühlerückens als das einer Regierungsumbildung haben. Es werden vor allem Posten neu verteilt; eine veränderte politische Justierung ist nicht zu erkennen. Beachtung verdient zumindest, dass mit Carsten Linnemann nun neben Wirtschaftsministerin Reiche eine weitere neoliberale Gebetsmühle am Kabinettstisch vertreten ist.

Tatsächlich aus dem Spiel genommen hat Merz nur den Staatsminister für die Bund-Länder-Zusammenarbeit im Kanzleramt, Michael Meister, von dessen Existenz die Öffentlichkeit ohnehin nichts wusste (für ihn eingewechselt wird Staatsmodernisierer Philipp Amthor) – und........

© Junge Welt