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Timothée Chalamet muss warten

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16.03.2026

16. März 2026 – 27. Adar 5786

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Timothée Chalamet muss warten

»Marty Supreme« war der überraschende Verlierer des Abends. Aber nach dem großen Mischpoche-Fest im Vorjahr gab es einen großen und viele kleine Erfolge für die jüdischen Filmfans

Nein, Hollywoods Goldjunge Timothée Chalamet hat den anderen Goldjungen für seine jüngste Hauptrolle wieder nicht gewonnen. Damit geht der Marty Supreme-Star zum dritten Mal leer aus. Wie erstaunlicherweise der ganze im Vorfeld beachtlich gehypte Ping-Pong-Film von Josh Safdie. Überhaupt haben sich jüdische Gewinner im Vergleich zum Vorjahr rargemacht. Allerdings war die Verleihung 2025 auch ein veritables Mischpoche-Fest gewesen. Das Trostpflaster lieferte Hollywoods härtester Knochen: Sean Penn hat sich die Trophäe als bester Nebendarsteller für seinen rassistischen Colonel Lockjaw in One Battle after the Other gegriffen. Sein dritter Oscar. Vielleicht deshalb war er diesmal nicht mal anwesend.

Tatsächlich hat Paul Thomas Andersons Actionfilm über militante linke Aktivisten in den USA - nach einem Roman von Thomas Pynchon - dem Tischtennis-Märchen komplett den Rang abgelaufen. Einziger Lichtblick ist der Auftritt von Alana Haim mit einem gut sichtbaren Davidstern an der Halskette, ein kleiner Hinweis auf den jüdischen Beitrag, wenn es um Frieden und Freiheit geht. Vielleicht hat ja Regisseursgattin Maya Rudolph auch ein bisschen mitzureden gehabt.Und eine letzte Anmerkung zum großen Verlierer Marty Supreme – KEIN Oscar bei neun Nominierungen ist auch eine Leistung: Schauspielerin Odessa A’zion punktete zumindest auf dem roten Teppich. Ihre schwarzglitzernde XL-Valentino-Robe mit XL-Ausschnitt sorgt seit den frühen Morgenstunden für Fashionista- und........

© Juedische Allgemeine