Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny
19. April 2026 – 2. Ijar 5786
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Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny
Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften
19.04.2026 09:27 Uhr
Just nachdem die Entscheidung eines deutschen Berufungsgerichts, dass der Täter im Fall des brutalen Angriffs auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira in Berlin keinen antisemitischen Hintergrund habe, für Empörung sorgt, ist es auch in Frankreich zu einem Urteil gekommen, dass die jüdische Gemeinschaft erneut aufbringt.Das französische Berufungsgericht in Versailles hat entschieden, dass die Tat eines Kindermädchens, das wegen Vergiftung der jüdischen Familie in Paris, für die sie arbeitete, verurteilt wurde, nicht von Antisemitismus motiviert war.
Angriff auf Arbeitgeber und deren Kinder
Die 42-jährige Nanny aus Algerien war im Dezember zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil sie versucht hatte, ihre jüdischen Arbeitgeber und deren Kinder mit Reinigungsmitteln in Speisen, Getränken und Kosmetika zu vergiften.
Während ihrer Festnahme und einer anschließenden Durchsuchung im Februar 2024 hatte die Angeklagte der Polizei gesagt: »Sie haben Geld und Macht, ich hätte niemals für eine jüdische Frau arbeiten sollen. Sie hat mir nur Ärger gebracht.«
Trotz........
