Boykott gegen Israel – schließt sich das Schweizer Frauennationalteam den irischen Männern an?
07. Oktober 2026 – 26. Tischri 5787
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Boykott gegen Israel – schließt sich das Schweizer Frauennationalteam den irischen Männern an?
Der Schweizerische Fußballverband reagierte offen, betonte jedoch, dass der Sport im Zentrum stehen solle
Das Schweizer Fußballnationalteam der Frauen spielt am kommenden Freitag und Dienstag in den WM-Playoffs gegen Israel. Das erste der beiden Spiele ist ein Heimspiel für Israel, findet aber aus Sicherheitsgründen in Budapest statt. Beide Mannschaften wollen sich das Ticket für die Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Brasilien sichern. Für die Schweiz ist Israel sportlich betrachtet kein schwerer Gegner, doch die Auslosung hat im Schweizer Team für eine neue Boykott-Debatte gesorgt.
Kurz vor den WM-Playoffs wurde im Schweizer Team darüber diskutiert, ob und wie ein Zeichen gegen den Krieg in Gaza gesetzt werden könnte. Die ehemalige Nationalspielerin Noa Schärz ging so weit, dass sie den Schweizerischen Fußballverband in einem offenen Brief dazu aufforderte, die beiden Spiele gegen Israel zu boykottieren. Als mögliche kleinere Protestformen nannte sie unter anderem einen Pin oder ein T-Shirt mit einer politischen Botschaft.
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