Plotkes
20. März 2026 – 2. Nissan 5786
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Geheimnisse & Geständnisse
Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt
Sarah Michelle Gellar hat die geplante Neuauflage der Erfolgsserie Buffy – Im Bann der Dämonen absagen müssen. Der Streamingdienst Hulu verfolgt das Projekt nicht weiter, wie die 48-Jährige in einem Instagram-Video berichtet. »Also, ich bin wirklich traurig, das teilen zu müssen, aber ich wollte, dass ihr alle es von mir hört.« Gellar hatte in der Kultserie, die in den 90er-Jahren startete, die unerschrockene Highschool-Schülerin Buffy gespielt, die Nacht für Nacht mutig und mit mystischen Kräften gegen Vampire kämpft, um die Welt vor dem Untergang zu beschützen. Für Gellar war Buffy der Durchbruch. Die Neuauflage war im vergangenen Jahr angekündigt worden.
Zum 95. Geburtstag von William Shatner am 22. März zeigt sich der legendäre »Captain Kirk« so umtriebig wie eh und je: Der »Star Trek«-Star arbeitet aktuell sogar an einem Heavy-Metal-Projekt und kündigte an: »Ich habe den Weltraum erkundet. Ich habe die Zeit erkundet. Jetzt erkunde ich die Verzerrung«. Weltberühmt wurde Shatner als Kommandant der Enterprise in Star Trek, eine Rolle, die ihn bis heute prägt. Seinen Beruf will er weiterhin ausüben: »Ich liebe das Schauspielern, und ich will den Beruf so lange wie möglich ausüben«.
Susan Sideropoulos hat ein kleines Ritual wieder aufleben lassen: den Montagstanz. Frei nach dem Motto »Dance it out« könne man so seinen Akku ganz gut aufladen. Das zeigte die Autorin und Schauspielerin in einem ihrer jüngsten Instagram-Videos. »Ehrlich, merke direkt, was es mit mir macht und wie gut es einfach tut«, schrieb sie zu ihrem Post. Der Song, den sich Sideropoulos ausgesucht hat, passte auch dazu: »Verliebt in mich« von Songwriter und Musiker Fayan.
Alexander Iskin zeigt noch bis 28. März in der Berliner Galerie Sexauer in Weißensee seine Ausstellung »›What if‹ … forever«. In den ausgestellten Bildern, die während eines Aufenthalts in Mexiko entstanden sind, verbindet Iskin verschiedene Welten miteinander. Einige Monate arbeitete er in Mexiko City, im Stadtteil Santa María la Ribera, und in Mazunte, einem kleinen Küstenort am Pazifik, wo er neben seiner Arbeit als Künstler als freiwilliger Helfer im Schildkrötenzentrum Centro Mexicano de la Tortuga war.
Timothée Chalamet muss warten
»Marty Supreme« war der überraschende Verlierer des Abends. Aber nach dem großen Mischpoche-Fest im Vorjahr gab es einen großen und viele kleine Erfolge für die jüdischen Filmfans
Sean Penn ist für sein Wirken in dem Film One Battle After Another geehrt worden. Der Meister-Darsteller mit jüdischem Familienhintergrund verkörperte in dem Werk einen rassistischen Colonel. Penn besaß bereits zwei Oscars, als er am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles seine dritte Trophäe dieser Art erhielt, als bester männlicher Nebendarsteller. Die anderen nominierten Juden gingen diesmal leer aus. Dies schließt Timothée Chalamet mit ein, der für die Hauptrolle in Marty Supreme viel gelobt wird.
Yotam Ottolenghi ist in Australien und bereitet sich auf ein ganz besonderes Event Ende Mai vor. Der israelisch-britische Koch ist nämlich Teil von Vivid Sydney, einem fast vierwöchigen Festival, das Kultur, Kulinarik und den Sommer feiert. Bei »A Shared Table« erwartet die Gäste Essen mit viel Flair, Geschmack und außergewöhnlichen Zutaten.
Ein fahrbarer Untersatz von Jerry Seinfeld hat bei einer Auktion für Aufsehen gesorgt: Sein vor mehr als 30 Jahren gebauter, aber neuwertiger Mercedes-Benz 500E (Baureihe W124) wurde bei einer Auktion für rund 357.000 Dollar (311.000 Euro) versteigert und stellte damit einen Rekord für das Modell auf. Experten führen den außergewöhnlich hohen Preis vor allem auf die prominente Vorbesitzerschaft sowie den extrem niedrigen Kilometerstand von nur gut 3700 Kilometern zurück. Der 500E gilt unter Autokennern als »Wolf im Schafspelz« – eine gemeinsam mit Porsche entwickelte Limousine mit spurtstarkem V8-Motor.
Eine schrecklich nette Familie
Aus Schweden kommt ein jüdischer Berlin-Roman von Anna Brynhildsen
von Frank Keil 20.03.2026
»Man darf Kulturen nicht vergleichen«
Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«
von Maria Ossowski 20.03.2026
Melnitz, eine männliche Scheherazade
Der Schweizer Autor legt seinen Protagonisten auf die Couch und lässt ihn das 20. Jahrhundert erzählen
von Ellen Presser 20.03.2026
Zwei Jungen und die Liebe
Julya Rabinowich erzählt in »Mo & Moritz« eindringlich, aber auch plakativ von einer Beziehung zwischen einem Juden und einem Muslim
von Katrin Diehl 20.03.2026
Nachdenken über Israel
Ist der jüdische Staat als ein Teil Europas oder des Nahen Ostens zu verstehen? Der Autor gibt in seinem Buch profunde und überraschende Antworten
von Ralf Balke 20.03.2026
»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung
von Katrin Diehl 20.03.2026
In einem tieftraurigen und wunderschönen Erinnerungsbuch nimmt die Schriftstellerin Abschied von ihrem Mann Paul Auster, der 2024 an Krebs starb
von Katrin Richter 20.03.2026
Mehrtürer statt Märtyrer
Im Langgedicht »hallo niemand« unternimmt das lyrische Ich eine »judissee« und gewinnt vielleicht sogar die Kanzlerwahl gegen Alice Weidel
von Ayala Goldmann 20.03.2026
Ausstellung in Osnabrück beleuchtet Antisemitismus
2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück zum 600. Mal. Mit einer Ausstellung erinnert das Museumsquartier an diese frühe Phase jüdischer Geschichte. Auch die Wurzeln des Antisemitismus werden sichtbar
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