Rabbinertochter und Gynäkologin
13. Oktober 2026 – 2. Cheschwan 5787
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Erinnerungen einer deutschen Jüdin
Rabbinertochter und Gynäkologin
Erinnerungen einer deutschen Jüdin
Rabbinertochter und Gynäkologin
Rahel Straus: Eine Frauenärztin kämpfte Anfang des 20. Jahrhunderts gegen den Paragrafen 218
Besonders kluge jüdische Frauen im 20. Jahrhundert? Da denkt man schnell an die Philosophin Hannah Arendt (1906, Hannover – 1975, New York). Nicht aber auf Anhieb an die Religionsphilosophin Margarete Susman (1872, Hamburg – 1966, Zürich), die Historikerin Eva G. Reichmann (1897, Lublinitz/Oberschlesien – 1998, London) und die Medizinerin und Frauenrechtlerin Rahel Straus (1880, Karlsruhe – 1963, Jerusalem).
Ob sie nun aus assimiliertem oder orthodox-jüdischem Elternhaus stammten, sie alle strebten in Zeiten, als dies für Frauen noch voller Hürden war, eine akademische Ausbildung an und starben weit entfernt von ihrem Geburtsort in Deutschland.
Eine von ihnen, Rahel Straus, geborene Goitein, hat diesen Prozess der Integration ihrer Familie im 19. Jahrhundert in Wir lebten in Deutschland. Erinnerungen einer deutschen Jüdin eindrucksvoll zu Papier........
