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Blick nach vorn

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05. Juli 2026 – 20. Tamus 5786

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Das Helene-Habermann-Gymnasium in München verabschiedete seine Abiturientinnen und Abiturienten – und feierte zugleich zehnjähriges Bestehen

Der erste Abiturjahrgang des Helene-Habermann-Gymnasiums verließ die Schule 2024 mit der Aussicht, alles, was nun komme, sei als »Abenteuer Zukunft« zu begreifen. Durch die Umstellung vom achtjährigen Gymnasium zurück auf den Abschluss nach neun Jahren stand nun erst 2026 die Verabschiedung eines weiteren Abiturjahrgangs an. Gefeiert werden konnte dafür sogar im doppelten Sinne: Nicht nur das Schulende für fünf weibliche und sechs männliche Absolventen stand im Mittelpunkt, sondern auch das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen des Gymnasiums.

Als Leitmotiv für das neue Jüdische Gymnasium wählte Gründungsdirektorin Miriam Geldmacher seinerzeit ein Schiff unter Segeln. Ein Motiv, das auch Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG), im Sinn hatte, als sie von der Reise sprach, an der sie vom ersten Schritt teilhaben durfte. Die Schülerinnen und Schüler stünden für die Verwirklichung des Traums, den die IKG-Präsidentin nur gemeinsam, mit der Tatkraft der Schuldirektorin und der Großzügigkeit des Spenders Harry Habermann, realisieren konnte.

Sie sieht das Gymnasium am »Beginn einer großen Zukunft« und hat nicht vergessen, dass, »als diese Schule 2016 von der Vision zur Realität wurde, noch keiner von uns an eine Zehnjahresfeier gedacht hat«. Aber: »Eine Schulgründung ist ein Langlauf«, so Knobloch weiter. Mit Dankbarkeit erinnerte sie an das Zusammenwirken mit externen Unterstützern für den Umzug auf den Campus der Europäischen Schule sowie den Mut und die Beharrlichkeit für »das Wachstum einer echten, eng verwobenen Schulfamilie«.

Miriam Geldmacher sagte selbst in schwierigen Momenten, »daraus machen wir etwas Schönes«.

Miriam Geldmacher sagte selbst in schwierigen Momenten, »daraus machen wir etwas........

© Juedische Allgemeine