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Deutschland hat kein Einnahmeproblem

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31.03.2026

Die Auswirkungen des Irankriegs auf die Konjunktur sickern allmählich ins politische und öffentliche Bewusstsein. Schon ist von einer Rezession die Rede, wo die Auguren doch bisher bloß ihre Wachstumsprognosen revidieren, etwa von 0,9 auf 0,5 Prozent.

Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich dadurch noch keine Rezession. Die Stagnation geht vielmehr weiter und sie wird aller Voraussicht nach von einer höheren Inflation begleitet sein. Das vor uns liegende Szenario ist also eines der Stagflation – nicht gerade schöne Aussichten.

In einem solchen Umfeld ist eine auf die Nachfrage abzielende expansive Fiskalpolitik verfehlt. Die geplanten, schuldenfinanzierten staatlichen Mehrausgaben haben bereits ihren Effekt, noch mehr davon bedarf es nicht. Vielmehr kommt es auf die diskutierten Strukturreformen an, die Investitionen und Innovationen hierzulande wieder attraktiver machen.

Es geht um Angebotspolitik, die Kosten der Unternehmen müssen sinken. Vieles ist dahingehend in der Diskussion und der Bundesfinanzminister hat in seiner viel beachteten Rede vom 25. März 2026 zielführende Reformen in unterschiedlichen Bereichen angedeutet, etwa zum Bürokratieabbau oder zur Arbeitsmarktregulierung.

Die Auswirkungen des Irankriegs auf die Konjunktur sickern allmählich ins politische und öffentliche Bewusstsein. Schon ist von einer Rezession die Rede, wo die Auguren doch bisher bloß ihre Wachstumsprognosen revidieren, etwa von 0,9 auf 0,5 Prozent.

Im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich dadurch noch keine Rezession. Die Stagnation geht vielmehr weiter und sie wird aller Voraussicht nach von einer höheren Inflation begleitet sein. Das vor uns liegende Szenario ist also eines der Stagflation – nicht gerade schöne Aussichten.

In einem solchen Umfeld ist eine auf die Nachfrage abzielende expansive Fiskalpolitik verfehlt. Die geplanten, schuldenfinanzierten staatlichen Mehrausgaben haben bereits ihren Effekt, noch mehr davon bedarf es nicht. Vielmehr kommt es auf die diskutierten Strukturreformen an, die Investitionen und Innovationen hierzulande wieder attraktiver machen.

Es geht um Angebotspolitik, die Kosten der Unternehmen müssen sinken. Vieles ist dahingehend in der Diskussion und der Bundesfinanzminister hat in seiner viel beachteten Rede vom 25. März 2026 zielführende Reformen in unterschiedlichen Bereichen angedeutet, etwa zum Bürokratieabbau oder zur Arbeitsmarktregulierung.


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