Trumps Ultimaten an den Iran sind Ausdruck der Schwäche
Der US-Präsident liebt Ultimaten – gerne in Verbindung mit apokalyptischen Drohungen. Das war im Falle Irans so, als Trump die vollständige Zerstörung der Energieinfrastruktur ankündigte, sollte Teheran nicht innerhalb von 24 Stunden die Straße von Hormus freigeben. Dieses Ultimatum verlängerte Trump dann am Montag überraschend um fünf Tage, weil es angeblich konstruktive Gespräche gebe, die das iranische Regime allerdings zunächst hart dementierte.
Für diesen „Friss-oder-stirb“-Ansatz des US-Präsidenten freilich gilt, was für seine Politik insgesamt gilt: Was montags noch richtig war, ist dienstags schon obsolet. Selbst die Märkte verlieren die Orientierung. Der deutsche Aktienindex pendelt neuerdings mit Amplituden von........
