Ego-Trip in die Teilzeitrente
Ronaldo zischt ab : Ego-Trip in die Teilzeitrente
Cristiano Ronaldo lässt seine Kollegen sprachlos zurück. Kurz vor dem Karriereende der prägenden Fußballspieler des 21. Jahrhunderts zeigt sich: Wahre Größe im Abschied gelingt nur Ronaldos ewigem Konkurrenten Messi.
Was für ein Abgang: Eingeschnappt nicht zum Training erschienen, mit dem Privatjet aus Dänemark abgehauen, in einer Nacht-ohne-Nebel-Aktion in Spanien gelandet, seine Mannschaftskollegen schier sprachlos zurückgelassen, aber auf Instagram geraunt, dass er zu gegebener Zeit seine Gründe darlegen werde, weshalb er das Nationalteam nach zwei von vier Nations-League-Spielen im Stich lässt.
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Der Rivale Messi zeigt am Ende ein besseres Timing
Wenn es dem Ende zugeht, zeigt sich wahre Größe. Und da erscheint das Muskelpaket Ronaldo von mickrigerem Gemüt als sein ewiger Rivale Lionel Messi. Fast zwei Jahrzehnte lang stritten sich der Portugiese und der Argentinier sowie ihre jeweiligen Anhängerschaften darum, wer der beste Fußballer ihrer Generation oder gar der Geschichte sei. In manchen Statistiken hat der eine die Nase vorn, in manchen der andere: Messi hat mehr Titel, Ronaldo mehr Tore. Was das Timing des Abschlusses angeht, ist Messi der weitaus Bessere.
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