Quoten sind die falsche Lösung
Folgen des Falls Arday : Quoten sind die falsche Lösung
Der Fall Jason Arday zeigt, wie blind der Ruf nach mehr Diversität machen kann. Die Antwort auf Ungleichheit kann nicht Quotierung sein, sondern die Bekämpfung von Stereotypen.
Der britische Sozialwissenschaftler Jason Arday war ein Star. Nicht aufgrund seiner Wissenschaft, sondern aufgrund seiner Biographie. Die Universität Cambridge rühmte sich seiner und rühmte sich selbst dafür, ihn zu ihrem jüngsten schwarzen Professor gemacht zu haben. Einen, der erst mit achtzehn Jahren lesen gelernt haben will und fünf Jahre danach einen Bachelor machte. Der in unglaublicher Frequenz Marathons lief. Der phantastisches soziales Engagement zeigte.
Dann stellte er sich als Hochstapler heraus, der seinen Lebenslauf mit abenteuerlichen Lügen verziert hatte und auch Plagiaten nicht abgeneigt war. Arday trat zurück, und als die Medien von ihm, der zu seinem Schwindel schwieg, nicht abließen, nahm er sich das Leben.
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Wie kommen Quotierungen zustande?
Folgenreicher als dieses Unglück ist die Frage, wie sinnvoll Quotierungen bei der Besetzung wissenschaftlicher Positionen sind. Der Ruf nach mehr Diversität ist allerorten zu hören. In einzelnen Sektoren der Gesellschaft sollen Ungleichheiten........
