Epochenbruch beim IOC
10.000-Dollar-Prämie : Epochenbruch beim IOC
Der Druck auf Präsidentin Kirsty Coventry war zuletzt mächtig gestiegen, nun bezahlt das IOC Sportler für ihre Olympiateilnahme. Das wird Begehrlichkeiten schüren.
Der Geist aus der Flasche, der Dschinn, ist bekannt aus Tausendundeiner Nacht. Beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hantieren sie mit größeren Zahlen, auch wenn sie die Geister aus der Flasche lassen. Sie bringen Athletinnen und Athleten, die an Olympischen Spielen teilgenommen haben, künftig 10.000 Dollar. Kein Preisgeld, nein, ein „grant“, eine Beihilfe. Zahlbar auf Antrag, nach den Spielen und nach eingehender Prüfung des Betragens durch die Athletenkommission.
Und zahlbar grundsätzlich an jeden und jede. An die Tausenden, deren Namen nur Eingeweihten, Freunden, der Familie, den Wegbegleitern etwas sagen. Und an die kleine Elite jener, die aus olympischem Ruhm ein einträgliches Geschäftsmodell zimmern können, deren Namen zu Marken werden oder die in Sportarten antreten, in denen das olympische Turnier nicht den Kern des Erwerbslebens als Profisportler bildet. Sie alle........
