Trump setzt seinem Scheitern die Krone auf
Der US-Deal mit Iran : Trump setzt seinem Scheitern die Krone auf
Das Abkommen mit Iran liest sich wie ein Förderprogramm für das Regime in Teheran. Europa kann aus Trumps Debakel am Golf nur einen Schluss ziehen.
Es ist nicht verwunderlich, dass viele Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Merz, dem amerikanischen Präsidenten zu dem „Deal“ mit Iran gratulierten, obwohl noch nicht klar ist, was das endgültige Ergebnis der jetzt beginnenden Verhandlungen sein wird. Doch das Töten und Zerstören, nicht nur in Iran, hört – hoffentlich wirklich – auf. Und die Straße von Hormus, diese Lebensader der Weltwirtschaft, wird wieder passierbar für die Tanker und Frachter mit Öl, Gas, Dünger und anderen Gütern, die der Welt fehlten.
Verstehen kann man auch, dass Trump versucht, die Vereinbarung als einen, seinen Erfolg zu verkaufen. Den Amerikanern hatte er versprochen, ihr Land werde nie wieder deprimierende Niederlagen am Ende eines Krieges wie in Afghanistan oder Irak erleben – weil er keine Kriege mehr führen, sondern nur noch im Handumdrehen beenden werde. Da er nun doch einen Feldzug unternahm, dem auch amerikanische Soldaten zum Opfer fielen, muss der natürlich wenigstens glorreich enden.
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Das ist nicht die bedingungslose Kapitulation, die Trump gefordert hatte
Freilich sieht jeder, der Augen im Kopf hat, dass es sich auch bei diesem Selbstlob Trumps um Realsatire handelt. Dazu braucht man sich nur in Erinnerung zu rufen, welche........
