Für CDU und SPD gilt: Jetzt nicht die Nerven verlieren
Nach den wahlen im Osten : Für CDU und SPD gilt: Jetzt nicht die Nerven verlieren
Der angezählte Bundeskanzler muss an seinem Reformkurs festhalten. Die SPD darf nicht auf Schwesig-Kurs gehen. Sonst hat Merz nur noch eine Wahl.
Ein Desaster hatte der Bundeskanzler das Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern schon genannt, als das Desaster sich noch knapp über der Fünfprozenthürde hielt. Dann aber trat ein, was in den Medien, aber auch in den Parteien vorab als das politische Todesurteil für Merz vorhergesagt worden war: das erstmalige Ausscheiden der CDU aus einem Landtag. Am Tag danach ist Merz aber immer noch Kanzler und CDU-Vorsitzender. Wie kann er sich halten?
Auch in den Führungsetagen der Partei weiß man, dass Merz Teil des Problems der CDU ist. Dass es sich bei ihm nicht um einen charismatischen Menschenfänger handelt. Dass er noch nicht den „Vertrauenskredit“ zurückgezahlt hat, den er mit dem Abweichen von seinen Wahlversprechen aufnehmen musste, sondern immer noch tiefer ins Minus rutscht. Doch ist selbst den nicht ohne Grund zögernden Aspiranten für........
