Wie Max Verstappen von Donald Trump lernt
Es war ein einmaliger Vorfall, der wenig Beachtung fand: Am Medientag vor dem gestrigen Formel-1-Rennen in Japan warf Red-Bull-Fahrer Max Verstappen einen Journalisten aus seiner Pressekonferenz. „Ich spreche nicht, bevor er nicht gegangen ist“, sagte Verstappen in Richtung Giles Richards von der Zeitung „The Guardian“. Grund für den Rauswurf war eine aus Verstappens Sicht unangebrachte Frage des Briten vor Monaten.
Es sind zwei bemerkenswerte Dinge passiert: Keiner der anwesenden Journalisten hat sich mit Richards solidarisiert und hat mit ihm die Pressekonferenz verlassen. Was für ein Armutszeugnis! Und niemand bei Red Bull, bei der Formel 1 oder beim Weltverband FIA hat auf dieses Verhalten entsprechend drakonisch reagiert, damit Verstappen den Fehler einsieht und sich entschuldigt.
Kommt uns so ein Verhalten wie das des vierfachen Formel-1-Weltmeisters bekannt vor? Ja, Donald Trump hat vorgemacht, wie man die Presse........
