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Menschenverachtende Dopingkontrolle: Skandal am Totenbett

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13.10.2026

Doping ist eine Pein und muss ungeachtet von Rang, Namen oder Verdiensten kontrolliert sowie (noch schärfer) sanktioniert werden. Woran es Erzählungen zufolge schon seit Jahren jedoch hapern soll, ist der Umgang mit den Sportlern bei der Kontrolle. Mitten in der Nacht, mit „Kommando-Ton“ oder im Urlaub, der Wochen zuvor bekanntgegeben sein muss wie jede Trainingseinheit (Stichwort: Whereabout). Das Nichtantreffen oder Verweigern hat Folgen, bei drei ausgelassenen Tests ist ein positiver Fall samt Sperre erwirkt. Und nicht immer sind Vollprofis am Werk als Dopingjäger. Es soll sogar schon einmal ein deutscher Turnlehrer mit seiner Frau in der Ramsau aufgeschlagen sein. Oder, diesen Menschen fehlt – ungeachtet ebenso gängiger Probleme für Kontrolleure – jeder Hauch von Nächstenliebe oder sozialer Kompetenz. Das beweist der Fall der Radsportlerin Valentina Cavallar Wellen: Sie musste im Nebenzimmer des Totenbettes ihrer Mutter zum Test........

© Die Presse