Der Staat kriegt keine Kinder
Westliche Gesellschaften haben ein im wahrsten Sinne existenzielles Problem: Es kommen immer weniger Kinder auf die Welt. Recht plakativ belegt wurde das dieser Tage durch das „Geburtenbarometer“ der Akademie der Wissenschaften. Das, kurz zusammengefasst darlegte, dass wir uns wohl vorerst mit dem historischen Tiefstand bei der Geburtenrate abfinden müssen, weil die Anzahl der Frauen ohne Kinderwunsch massiv gestiegen sei, und zwar auf rund jede Fünfte zwischen 20 und 40. Im Schnitt bekommt eine Frau in Österreich 1,29 Kinder, in den 60ern waren es knapp drei.
Man darf davon ruhig beunruhigt sein. Aber was sich in der Folge politisch abspielte, war eine einzige Verirrung. Von den Neos wurde etwa erklärt, dass sich Frauen eben „gegen finanzielle Nachteile“ entscheiden würden. Und man daher als........
