Wer immer nur von Krise spricht, bekommt auch eine
Die Arbeitslosigkeit steigt von Monat zu Monat, das Wachstum pendelt zwischen mikroskopischem Zugewinn und Stagnation und die Inflation frisst sukzessive Ersparnisse und verfügbare Einkommen auf. Es ist wahrlich keine angenehme wirtschaftliche Situation, in der wir uns aktuell befinden. Aber es ist auch nicht die große Versorgungskrise, die vor wenigen Monaten, kurz nach dem Beginn des Irankriegs, vielfach prognostiziert wurde. Die Sperre der Straße von Hormuz hat Öl spürbar verteuert, aber Benzin und Diesel sind weiterhin an den Tankstellen problemlos verfügbar. Und selbst der vorhergesagte drastische Kerosinengpass beim Flugverkehr ist in dieser Form nicht eingetreten. Ist also alles halb so schlimm?
Nein. Denn der Irankrieg hat deutliche Spuren hinterlassen, erklären die Ökonomen. Ohne ihn würde Österreich sich gerade auf dem Weg in Richtung eines kleinen Erholungsbooms befinden. Zur Erinnerung: Das BIP pro Kopf, das........
