Boris Palmer und die Jugend von heute
Über Mittelfinger, Kuschelpädagogik und die wunderbare Tradition, dass früher angeblich immer alles besser war.
Was sich die Jugend heute alles traut
Boris Palmer ist sauer. Und wenn Boris Palmer sauer ist, bleibt es selten bei einem stillen Seufzer am Frühstückstisch. Diesmal geht es um die Jugend von heute, mangelnden Respekt und eine offenbar dramatisch aus dem Ruder gelaufene Kinderstube. Auf Facebook schildert er zwei Begegnungen, die ihm sichtlich die Laune verdorben haben:
https://www.facebook.com/photo?fbid=29430223446590474&set=a.305185579520981 @Respektlosigkeit Früher undenkbar, heute die Regel: Gerade umfährt ein junger Mann im Outfit dieses Bildes die Fußgängerampel an der Neckargasse und folglich mir direkt vor die Füße. Ich frage ihn, was das soll, er fährt weiter und zeigt mir den Mittelfinder. Das Outfit hat die KI ziemlich gut getroffen – falls jemand gerade einen Sohn mit dem Fahrrad und der Kutte zu Hause ankommen sieht, gerne mal nachfragen. Am Sonntag laufe ich zum Bäcker über die Neckarbrücke. Zwei Jugendliche mit klassischem Migrantendeutschakzent teilen mir im Vorbeigehen mit: „Palmer, du masch Tübingen kaputt.“ Gut, es werden noch keine Rathäuser angezündet. Aber in der Erziehung geht da etwas gewaltig schief. Und viele Leute ziehen daraus den Schluss, gar nichts mehr zu sagen. Das macht es sicher nicht besser. Früher hätte sich kein jonger Soicher so was getraut. Das hätte mit mehr als nur an d backa na geendet. Soweit müssen wir ja nicht zurück. Aber mit Kuschelpädagogik kommt man dem offenbar nicht mehr bei.
https://www.facebook.com/photo?fbid=29430223446590474&set=a.305185579520981
Früher undenkbar, heute die Regel:
Gerade umfährt ein junger Mann im Outfit dieses Bildes die Fußgängerampel an der Neckargasse und folglich mir direkt vor die Füße. Ich frage ihn, was das soll, er fährt weiter und zeigt mir den Mittelfinder. Das Outfit hat die KI ziemlich gut getroffen – falls jemand gerade einen Sohn mit dem Fahrrad und der Kutte zu Hause ankommen sieht, gerne mal nachfragen.
Am Sonntag laufe ich zum Bäcker über die Neckarbrücke. Zwei Jugendliche mit klassischem Migrantendeutschakzent teilen mir im Vorbeigehen mit: „Palmer, du masch Tübingen kaputt.“
Gut, es werden noch keine Rathäuser angezündet. Aber in der Erziehung geht da etwas gewaltig schief. Und viele Leute ziehen daraus den Schluss, gar nichts mehr zu sagen. Das macht es sicher nicht besser.
Früher hätte sich kein jonger Soicher so was getraut. Das hätte mit mehr als nur an d backa na geendet. Soweit müssen wir ja nicht zurück. Aber mit Kuschelpädagogik kommt man dem offenbar nicht mehr bei.
Man muss zugeben, einem Oberbürgermeister vor die Füße zu radeln und anschließend den Mittelfinger zu präsentieren, ist nicht gerade die Diplomprüfung in guten Manieren. Auch die beiläufige Ansage, er mache seine Stadt........
