Deutsche Gamingbranche: Noch immer benachteiligt
Gamescom 2026 bricht Aussteller-Rekord – doch der Branche fehlt es an Unterstützung in Deutschland
Deutsche Gamingbranche: Noch immer benachteiligt
Die Bedeutung der Gamingbranche für die Wirtschaft hat auch die deutsche Politik erkannt. Trotz Millionenförderung hat Deutschland aber weiterhin Standortnachteile. Die Gamescom 2026 mit einer Rekord-Ausstellerzahl darf auch als Weckruf verstanden werden.
Es gab Zeiten, da erntete die Gamingindustrie von der restlichen Medienbranche vor allem eines: Spott und Hohn. Kamerateams von RTL oder Prosieben liefen auf der Gamescom in Köln herum, stellten Spielefans süffisante Fangfragen und schnitten später herablassende Witz-Filmchen über vermeintliche „Nerds“ zusammen. Ein besonders unangenehmer Beitrag des Magazins „Explosiv“ aus dem Jahr 2011 löste derart große Proteste aus, dass der Fall sogar von der Landesmedienanstalt geprüft wurde und sich der Sender später bei den Gamingfans entschuldigte.
Einflussreichste Jugendkultur
Heute dürfte auf so eine Idee wahrscheinlich niemand mehr kommen: Gaming ist längst eine der einflussreichsten Jugendkulturen überhaupt – das........
