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Vorwärts zu einer Wende 2.0 in Ungarn?

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17.04.2026

Wohin führt Péter Magyar und seine Tisza-Partei das Land?

Nach 36 Jahren hat sich eine überzeugende Mehrheit des ungarischen Wahlvolks also entschlossen, es noch einmal mit einer Wende zu versuchen. Die erste 1989/90 endete nach anfänglichen Erfolgen in den 16 Jahren des Orbán-Kurses in einem wirtschaftlichen wie demokratiepolitischen Desaster. Die parlamentarische Zweidrittelmehrheit für Péter Magyars Tisza-Partei, wobei noch immer mehr als zweieinhalb Millionen für Viktor Orbán und seine Clique stimmten, ist furchteinflößend und hoffnungserweckend zugleich. Erst das verkorkste, auf die Bedürfnisse der Fidesz wiederholt zurechtgeschnittene Wahlsystem ermöglichte überhaupt eine solche Mehrheit: The winner took it all.


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