Ausgerechnet bei Olympia in Italien zeigt sich: Die Deutschen können doch Mode
Ich bin kein Fan bombastischer Spektakel, lieber überschaubar und Wohnzimmeratmosphäre. Aber es war Italien, es war Mailand und dann noch Olympia. Una grande show.
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Alberto Tomba hat das olympische Feuer entzündet. „Tomba la Bomba“, den ich als Kind die Piste runterwedeln sah (in der DDR, im Fernsehen), sah immer noch gut aus. Und ich erzählte meinen Kindern von dem italienischen Alpin-Helden. Eine italienische Komikerin hielt eine Rede ohne Worte, nur mit Gesten, deren Bedeutung eingeblendet wurde. Konnte die ganze Welt verstehen. Italienisch für Anfänger.
Natürlich wollte ich auch wissen, welche Figura die deutschen Athleten machen, wenn sie im sagenumwobenen San-Siro-Stadion auflaufen. Da gab es im Vorfeld viel Häme. Anglerhut und Poncho! Mamma mia. Unsere Autorin Laura Ewert hingegen war begeistert, sieht das Outfit als eines der wenigen modischen Highlights dieser Show.
Ich verfolge heimlich den Medaillenspiegel für die Deutschen (man ist beim Freitag eher nicht so patriotisch, noch dazu als Ostdeutsche). Und ich habe mir einige wichtige Daten im Kalender markiert (Biathlon gehört nicht dazu und auch Curling, von dem hier neulich mein Kollege Michael Angele schwärmte, muss nicht sein). Aber natürlich weiß ich, wann Minerva Haase und Nikita Volodin auftreten, eines der besten Eiskunstlauf-Paare der Welt. Auch wenn ich mir nicht den Wecker stelle, wie meine Eltern früher bei der Kür von Katarina Witt.
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