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Likud-Vertreter: Orbán-Kampagne gegen George Soros war nicht antisemitisch

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25.03.2026

Der am 24. März 2026 in der Berliner Zeitung erschienene Artikel „Ungarn vor der Wahl: Wie Orbán die jüdische Community zu seinem Spielball macht“ von Luise Evers hinterlässt bei mir ein deutliches Unbehagen, nicht zuletzt wegen der Art und Weise, wie er die Lage der jüdischen Gemeinschaft in Ungarn beschreibt. Der Text zeichnet das Bild einer Gemeinschaft, die im Spannungsfeld zwischen Schutz und politischer Instrumentalisierung durch die Regierung steht, und entwirft damit eine Darstellung, die zugespitzt ist und in zentralen Punkten zu kurz greift.

Eine Gemeinschaft, viele Realitäten

Gleichzeitig gehört zur politischen Realität in Ungarn auch, dass die Regierung unter Viktor Orbán in den vergangenen Jahren Maßnahmen ergriffen hat, die von Teilen der jüdischen Gemeinschaft als konkret sicherheitsstiftend wahrgenommen werden. Dazu zählen etwa verstärkte staatliche Schutzmaßnahmen für jüdische Einrichtungen sowie eine enge außenpolitische Anbindung an Israel. Diese Aspekte schließen berechtigte Kritik an einzelnen politischen Kampagnen keineswegs aus, machen jedoch deutlich, dass die Lage komplexer und widersprüchlicher ist, als es die im Artikel gezeichnete Darstellung nahelegt.

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Ein Blick auf die politische Entwicklung der vergangenen Jahre verdeutlicht diese Widersprüchlichkeit zusätzlich. Einer der führenden Vertreter der rechtsextremen Jobbik-Partei, Márton Gyöngyösi, forderte 2012 als Abgeordneter die Erstellung von Listen über in Ungarn lebende Juden und bezeichnete sie als potenzielles Sicherheitsrisiko. Ein Jahrzehnt später unterstützten Teile desselben politischen Spektrums ein Oppositionsbündnis, in dem genau diese Partei integriert war, mit dem erklärten Ziel, Viktor Orbán abzulösen.

Gerade diese Entwicklung verdient eine genauere Betrachtung, weil sie zeigt, dass politische Positionierungen auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft keineswegs statisch sind, sondern sich entlang strategischer Interessen verändern können. Um diese Dynamiken einordnen zu können, lohnt ein Blick auf die historischen Strukturen.

Drei Strömungen, eine Geschichte

Ausgangspunkt jeder weiteren Diskussion ist ein grundlegender Befund: In Ungarn existiert keine einheitliche jüdische Gemeinschaft, sondern eine historisch gewachsene Vielfalt unterschiedlicher Gemeinschaften. Seit dem späten 19. Jahrhundert lassen sich in Ungarn drei anerkannte Strömungen unterscheiden: die Neolog-Gemeinschaft als spezifisch ungarische, eher konservativ-liberale Ausprägung des Judentums, die orthodoxe Gemeinschaft, die lange Zeit, die zahlenmäßig stärkste war, sowie die Status-quo-Gemeinschaft, die halachisch orthodox blieb, zugleich jedoch offener gegenüber weniger strikt religiös lebenden Juden war.

Dieses Gefüge wurde durch den Holocaust grundlegend erschüttert. Zwischen dem Frühjahr 1944 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden rund 600.000 ungarische Juden ermordet, die Mehrheit von ihnen aus der orthodoxen Gemeinschaft. Damit verschob sich das innere Gleichgewicht der jüdischen Strömungen nachhaltig.

Die Überlebenden konzentrierten sich in der Folge vor allem in Budapest, das als politisches und kulturelles Zentrum liberalere Milieus begünstigte und insbesondere intellektuelle Kreise anzog. In diesem Umfeld gewann die Neolog-Gemeinschaft zunehmend an Bedeutung.

Vier Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft setzten dieser Entwicklung eine weitere Zäsur. Religiöses Leben wurde systematisch eingeschränkt, und gerade orthodoxe Lebensformen konnten unter den Bedingungen des Regimes kaum aufrechterhalten werden. Viele derjenigen, die daran festhalten wollten, emigrierten nach Israel oder in die Vereinigten Staaten.

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus blieb daher im Wesentlichen die Neolog-Gemeinschaft als strukturell tragfähige Kraft bestehen, nicht zuletzt aufgrund ihres bereits zuvor stärker säkularisierten Charakters. Orthodoxe Strukturen existierten nur noch in begrenztem Umfang, während die Status-quo-Gemeinschaft faktisch verschwand.

Vor dem Hintergrund dieser historischen Erfahrungen entwickelte sich innerhalb der Neolog-Gemeinschaft ein tiefes Misstrauen gegenüber nationalistischen politischen Bewegungen, nicht zuletzt geprägt durch die Verfolgung ungarischer Juden durch die Pfeilkreuzler während des Zweiten Weltkriegs. Diese Haltung ging vielfach mit einer politischen Orientierung nach links einher.

In den ersten beiden Jahrzehnten nach der politischen Wende spiegelte sich dies auch institutionell wider. Die ungarische Sozialistische Partei stellte über insgesamt zwölf Jahre die Regierung und unterhielt enge Beziehungen zur Neolog-Führung. Diese erhielt umfangreiche staatliche Unterstützung, wurde als nahezu exklusive Repräsentantin jüdischen Lebens anerkannt und konnte zudem Eigentumsrechte an zuvor verstaatlichten jüdischen Vermögenswerten zurückerlangen. Auf diese Weise etablierte sich eine dominante Stellung innerhalb des ungarischen Judentums, die über Jahre hinweg kaum infrage gestellt wurde.

In den späten 2000er-Jahren verschärfte sich die Situation in Ungarn spürbar. Die wirtschaftliche Krise und zunehmende Korruptionsvorwürfe gegen die sozialistische Regierung gingen mit einem erneuten Anstieg antisemitischer Stimmungen einher. In diesem Klima konnte die rechtsextreme Jobbik-Partei erheblich an Einfluss gewinnen. Mit offen radikaler Rhetorik entwickelte sie sich zu einem realen Bedrohungsfaktor für jüdisches Leben, und Ungarn galt zeitweise international als eines der alarmierendsten Beispiele für einen wiedererstarkenden Antisemitismus.

Die politische Wende im Jahr 2010 markierte einen Einschnitt. Viktor Orbán und seine Partei Fidesz gewannen die Parlamentswahl mit einer verfassungsändernden Mehrheit. Vor dem Hintergrund seines nationalkonservativen Profils begegneten Teile der etablierten jüdischen Führung dieser Entwicklung mit erheblichem Misstrauen und warfen der neuen Regierung vor, rechtsextreme Tendenzen nicht ausreichend zu bekämpfen oder ihnen indirekt Raum zu geben.

Gleichzeitig entwickelte sich eine andere strategische Perspektive. Rabbiner Slomó Köves entschied sich bewusst dafür, jüdische Anliegen nicht primär als Teil politischer Auseinandersetzungen zu behandeln, sondern den Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern zu suchen. Aus seiner Sicht lag in der Zusammenarbeit mit der Regierung eine Möglichkeit, konkrete Fortschritte im Kampf gegen Antisemitismus zu erzielen und jüdisches Leben institutionell zu stärken.

Diese Öffnung blieb nicht ohne Resonanz. In den folgenden Jahren entstanden in enger Abstimmung mit staatlichen Stellen neue Initiativen zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens. So wurde unter anderem eine Stiftung ins Leben gerufen, die sich systematisch der Erfassung und Bekämpfung antisemitischer Vorfälle widmet, während parallel Bildungsprogramme entwickelt wurden, um die Darstellung jüdischer Geschichte und Gegenwart in Schulbüchern zu überprüfen und zu korrigieren.

Orbán-Netanjahu-Achse

Zugleich bekannte sich die Regierung öffentlich zu einer Politik der Null-Toleranz gegenüber antisemitischer Gewalt und verankerte den Schutz jüdischen Lebens auch auf institutioneller Ebene stärker. Diese Linie zeigte sich nicht nur innenpolitisch, sondern entwickelte sich früh auch in der Außenpolitik. Erste Kontakte zwischen Viktor Orbán und Benjamin Netanjahu reichen bis in die frühen 2000er-Jahre zurück. Nach seiner Wahlniederlage 2002 suchte Orbán gezielt den Austausch mit internationalen Partnern und reiste mit einer Delegation seiner Partei Fidesz nach Israel, um Gespräche mit Vertretern der Likud-Partei zu führen. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich eine ideologische Nähe ab, die auf gemeinsamen politischen Grundüberzeugungen beruhte.

In den folgenden Jahren vertieften sich diese Beziehungen schrittweise. Mitte der 2010er-Jahre kam es zu einer engeren Vernetzung zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren beider Länder, unter anderem auch auf Ebene der Nachwuchsorganisationen. Diese Entwicklung mündete schließlich 2017 im Besuch von Benjamin Netanjahu in Budapest, dem ersten offiziellen Besuch eines amtierenden israelischen Ministerpräsidenten in Ungarn.

Damit ergänzt die außenpolitische Dimension das innenpolitische Bild und unterstreicht, dass die ungarische Regierung ihre Positionierung gegenüber jüdischem Leben und Israel nicht nur im nationalen Kontext, sondern auch auf internationaler Ebene strategisch verankert hat. Parallel dazu trugen Investitionen in die Restaurierung von Synagogen, die Wiederbelebung jüdischer Gemeinden sowie die Pflege historischer Erinnerungsorte dazu bei, jüdisches Leben sichtbarer und stabiler zu machen.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Wahrnehmung Ungarns in Teilen der jüdischen Gemeinschaft verändert. Während das Land noch zu Beginn des Jahrzehnts vielfach als Problemfall galt, wird es heute von nicht wenigen als ein Ort wahrgenommen, an dem jüdisches Leben vergleichsweise sicher und institutionell gefestigt ist. Diese Entwicklung ist nicht frei von Widersprüchen, bildet jedoch einen zentralen Bestandteil der gegenwärtigen Realität.

Besonders deutlich zeigt sich diese Verkürzung in der Bewertung der Kampagne gegen George Soros. Im Vorfeld des Besuchs von Benjamin Netanjahu im Jahr 2017 entstand erhebliche Kontroverse um die Kampagne der ungarischen Regierung gegen Soros. Die Regierung warf ihm vor, durch die Unterstützung migrationspolitischer Initiativen Einfluss auf die nationale Politik zu nehmen und damit staatliche Souveränität zu untergraben.

Kritik an Soros ist dabei kein spezifisch ungarisches Phänomen. International gilt er als politisch engagierter Philanthrop, der zivilgesellschaftliche Organisationen und politische Akteure unterstützt, um bestimmte gesellschaftspolitische Ziele voranzubringen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob sich die ungarische Kampagne primär gegen sein politisches Handeln richtete oder ob sie darüber hinausgehende, identitätsbezogene Dimensionen hatte. Während Kritiker sie als antisemitisch einordneten, verwiesen andere darauf, dass sich die Auseinandersetzung vor allem entlang politischer Konfliktlinien vollzog, in denen auch Teile der jüdischen Gemeinschaft selbst aktiv Position bezogen.

In diese Debatte griff auch Benjamin Netanjahu ein, der Vorwürfe eines antisemitischen Charakters der Kampagne zurückwies und zugleich darauf hinwies, dass von Soros unterstützte Organisationen auch in Israel kritisch gesehen werden.

Unstrittig bleibt, dass die Kampagne politisch aggressiv geführt und stark auf eine Person zugeschnitten war. Ebenso lässt sich kaum bestreiten, dass ihre Bildsprache von vielen Beobachtern als problematisch empfunden wurde. Entscheidend ist jedoch eine andere Frage, die für die Einordnung zentral wäre: ob sich die Kampagne gegen Soros als politischen Akteur richtete oder ob sie ihn als Juden adressierte. Gerade diese Unterscheidung bleibt im Ausgangsartikel weitgehend implizit und wird nicht systematisch geklärt.

Sie gewinnt zusätzlich an Gewicht durch die Tatsache, dass George Soros und seine Open Society Foundations nicht nur in Ungarn, sondern auch in Israel selbst scharf kritisiert werden. Benjamin Netanjahu hat Soros wiederholt vorgeworfen, Organisationen zu unterstützen, die israelische Regierungen untergraben, staatliche Politik delegitimieren oder zentrale sicherheitspolitische Entscheidungen infrage stellen. Solche Vorwürfe beschränken sich nicht auf einzelne politische Lager, sondern verweisen auf eine breiter angelegte Skepsis innerhalb der israelischen Gesellschaft und bei Teilen der jüdischen Öffentlichkeit weltweit.

Wer ist hier Spielball?

Eine vorschnelle Gleichsetzung politischer Kritik an Soros mit Antisemitismus greift daher ebenso zu kurz wie ihre pauschale Zurückweisung, weil in beiden Fällen die notwendige analytische Differenzierung verloren geht. Der zentrale Vorwurf des Artikels lautet, Viktor Orbán nutze die jüdische Gemeinschaft politisch. Diese These wirkt auf den ersten Blick plausibel, hält einer genaueren Betrachtung jedoch nur eingeschränkt stand, weil sie die tatsächlichen Macht- und Handlungskonstellationen unzureichend erfasst. Sie beruht implizit auf der Annahme einer weitgehend passiven Gemeinschaft, die politischen Strategien lediglich ausgesetzt ist. Damit wird jedoch ausgeblendet, dass Akteure innerhalb der jüdischen Gemeinschaft selbst politisch handeln, Positionen vertreten, Allianzen eingehen und ihre Strategien aktiv an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Die Beziehung zwischen Staat und jüdischen Organisationen ist daher nicht als einseitiges Nutzungsverhältnis zu verstehen, sondern als ein Geflecht wechselseitiger Interessen, in dem unterschiedliche Akteure um Einfluss, Ressourcen und Deutungshoheit ringen. Vor diesem Hintergrund erweist sich das im Artikel gezeichnete Bild als analytisch verkürzt und der Komplexität der Realität nicht angemessen.

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Die Spaltung innerhalb der jüdischen Gemeinschaft wird im Ausgangsartikel maßgeblich als Folge staatlicher Politik interpretiert. Diese Lesart erfasst einen Teil der Realität, bleibt jedoch unvollständig, weil sie andere prägende Faktoren nur am Rande berücksichtigt. Auch im öffentlichen Raum traten die innergemeinschaftlichen Spannungen deutlich zutage. So kam es im Zuge des Besuchs von Benjamin Netanjahu in Budapest im Jahr 2017 zu offenen Differenzen zwischen Vertretern der ungarischen jüdischen Organisationen und der politischen Führung. Der damalige Präsident von Mazsihisz, András Heisler, äußerte dabei öffentlich Kritik sowohl an der ungarischen Regierung als auch am israelischen Ministerpräsidenten.

Solche Konflikte verweisen darauf, dass die Spaltung innerhalb der jüdischen Gemeinschaft nicht allein als Ergebnis staatlicher Politik verstanden werden kann. Vielmehr spiegeln sie unterschiedliche politische Positionierungen und strategische Entscheidungen innerhalb der Gemeinschaft selbst wider. In den vergangenen Jahren haben sich diese Differenzen teilweise weiter zugespitzt, etwa in der Bewertung internationaler Konflikte oder in der Haltung zu Israel. Auch hier zeigt sich, dass innerjüdische Debatten zunehmend politisiert geführt werden und sich nicht ohne Weiteres auf äußere Einflussfaktoren zurückführen lassen.

Vor diesem Hintergrund lassen sich auch die Spannungen zwischen Mazsihisz und EMIH als Ergebnis historischer Entwicklungen, institutioneller Konkurrenz und unterschiedlicher strategischer Ausrichtungen verstehen. Sie erscheinen damit nicht ausschließlich als Reaktion auf staatliches Handeln, sondern auch als Ausdruck innerer Dynamiken, die sich über längere Zeiträume hinweg herausgebildet haben.

Die Verantwortung für diese Entwicklung verteilt sich folglich auf mehrere Ebenen. Staatliche Politik spielt zweifellos eine Rolle, steht jedoch in einem Wechselverhältnis mit innergemeinschaftlichen Prozessen, die für das Gesamtbild ebenso entscheidend sind. Über diese inneren Dynamiken hinaus bleibt jedoch ein weiterer Aspekt im Ausgangsartikel unterbelichtet.

Die Frage der Sicherheit

Während in vielen westeuropäischen Ländern antisemitische Vorfälle zunehmen und jüdisches Leben zunehmend unter Sicherheitsdruck steht, wird Ungarn von nicht wenigen Juden als vergleichsweise sicher wahrgenommen. Auch diese Wahrnehmung ist Teil der Realität, unabhängig davon, wie sie politisch eingeordnet wird.

Letztlich verdichtet sich die Debatte in einer einfachen, aber entscheidenden Frage: Wie sicher ist jüdisches Leben konkret im Alltag? In dieser Hinsicht steht Ungarn im europäischen Vergleich in mancherlei Hinsicht anders da als viele westeuropäische Länder. Gerade diese Erfahrungsebene, die für viele Betroffene unmittelbarer ist als politische Deutungsrahmen, bleibt im Artikel weitgehend ausgeblendet.

Der Artikel zeichnet ein Bild von Instrumentalisierung und politischer Vereinnahmung. Dieses Bild ist nicht falsch, bleibt jedoch unvollständig, weil es die historische Tiefe innerjüdischer Entwicklungen, die Eigenständigkeit politischer Akteure innerhalb der Gemeinschaft und die Ambivalenz staatlicher Politik unterschätzt.

Wer diese Widersprüche nicht mitdenkt, vereinfacht nicht nur die Realität, sondern wird ihr letztlich nicht gerecht.

Tamir Yizhaq Wertzberger ist Direktor für Außenbeziehungen der Action and Protection League in Europa, Autor des Buches „The Gatekeeper of Europe: Viktor Orbán and the Hungarian Independent War“ sowie Koordinator für internationale Beziehungen in der Likud-Partei. Er ist Enkel ungarischer Holocaust-Überlebender, in Israel geboren und lebt seit 2017 in Budapest.


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