Helene Fischer, Foo Fighters, Metallica: Auf diese Konzerte 2026 freut sich Berlin wie Bolle
Berlin 2026 wird ein Jahr für alle, die noch wissen, was echte Live-Musik bedeutet. Hier treffen ganz Große aufeinander – mit einer Konzert-Dichte, die einem den Kopf verdrehen kann. Haftbefehl bringt seine rauen Beats in die Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg. Rosalía zerreißt die Uber-Arena mit ihrem avantgardistischen „Berghain“-Pop in Friedrichshain, und wer dachte, dass Nena „nur“ die „99 Luftballons“ singt, wird schnell eines Besseren belehrt, wenn sie mit „Licht“ den Oktober erleuchtet.
Sarah Connor geht vorher schon auf „Wilde Nächte“-Tour und lässt uns bei ihren emotionalen Balladen so richtig ins Schwitzen kommen. Und als Krönung: Metallica – für manche die einzige Band, die wirklich noch weiß, wie man „laut“ definiert. Und jetzt haben wir noch gar nicht von Zartmann, Helene Fischer und den Foo Fighters gesprochen. Viel Freude auf den Berliner Mega-Shows! Von Olympiastadion bis Waldbühne.
Zartmann ist einer von diesen Künstlern, bei denen man erst denkt: noch ein Newcomer, noch ein Hype. Und dann merkt man, dass man längst schon mitten im Song steht. Die rauchige Stimme des jungen Prenzlbergers kippt mühelos vom Rap in die Neue Deutsche Ballade, von trotzig zu verletzlich, von Straße zu Schlafzimmer. Spätestens mit „wie du manchmal fehlst“ feat. Ski Aggu wurde klar, dass hier jemand Gefühle nicht nur benennt, sondern bewohnt. Über 140 Millionen Streams später und mit „Tau mich auf“ ganz oben in den deutschen Jahrescharts, wirkt der Begriff Durchbruch für Zartmann fast schon zu klein.
Zartmanns „schönhauser EP“ schenkt uns drangsalierten Berlinern Lieder voller poetischer Bilder und Herzschmerz ohne Pathos oder Kitsch. Okay, manchmal vielleicht ein bisschen. Aber von der guten Sorte! Auf jeden Fall ist das Musik für alle, die nachts durch Berlin streifen und glauben, dass Melancholie ein geiles Lebensgefühl sein kann.
2026 folgt der nächste Schritt: Zartmanns bislang größte Tour mit 15 Shows im deutschsprachigen Raum. Große Bühne, große Emotionen, keine Schutzschicht dazwischen. Wer wissen will, wie sich Pop anfühlt, wenn er ehrlich bleibt, sollte hingehen.
Max-Schmeling-Halle 6. März, 20 Uhr
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Spätestens seit ihrer Single „Berghain“ ist Rosalía endgültig dort angekommen, wo Pop sonst nur zu Besuch ist. Der Song, entstanden mit Björk und Yves Tumor, klingt wie ein nächtlicher Gang durch den berühmtesten Club der Welt: kühl, körperlich, sakral, voller kontrollierter Ekstase. Und das, obwohl der Club streng genommen an der Text-Oberfläche nicht mal auftaucht. Trotzdem lässt sich sagen: „Berghain“ ist kein billiger Berlin-Namecheck, sondern eine präzise Studie über Begehren, Dunkelheit und das Verschwinden des Ichs im Bass. Rosalía nutzt das Berghain nicht als Kulisse, sondern als Zustand. Und........
