Aus für Mode-Müll: Neues Gesetz soll Textilhersteller in die Pflicht nehmen
Wir leben im goldenen Zeitalter der Fast-Fashion: Chinesische Konzerne wie Shein oder Temu bringen neue Kollektionen im Wochentakt, ultragünstige Preise und Trends, die sich schneller wandeln als das Wetter im April. Was für manch einen nach Shopping-Paradies klingt, hat sich längst zu einem massiven Umweltproblem entwickelt. Ein Großteil der Mode-Massenproduktion landet oft viel zu schnell im Altkleidercontainer – oder eben direkt im Müll.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den vergangenen zehn Jahren ist die Menge an Textilabfällen in Deutschland massiv gestiegen. 2023 fielen laut Statistischem Bundesamt rund 175.000 Tonnen an – ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zu 2013. Pro Kopf entspricht das etwa zwei Kilogramm im Jahr. Immer mehr Kleidung wird gekauft – und immer schneller wieder aussortiert.
Neues Gesetz: Hersteller sollen Verantwortung........
