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Andrea Kiewel und der „Fernsehgarten“ – wo das ZDF beide Augen zudrückt

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15.07.2026

Andrea Kiewel und der „Fernsehgarten“ – wo das ZDF beide Augen zudrückt

Ein rassistisches Witzchen, besoffenes Publikum und weitere Ausfälle – warum der ÖRR beim ZDF-„Fernsehgarten“ gerne mal wegsieht.

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Kreischfidel, aber in der Gesamtwertung problematisch: Andrea Kiewel und der ewige „Fernsehgarten“

Es war ein Moment, der symptomatisch ist für vieles, was mit dem ZDF-„Fernsehgarten“ nicht stimmt. Am vergangenen Sonntag, während einer Ausgabe unter dem ausgelutschten Motto „90er Dance Party“, hielt Moderatorin Andrea Kiewel eine japanische Pokémon-Karte in die Kamera, bezeichnete sie als „chinesisch“ und imitierte die Schriftzeichen mit der Lautfolge „Ching Chong Chaang“. Ein so müder wie überkommener Joke, doch in den sozialen Medien folgte die erwartbare Empörung. Der Sender reagierte pflichtschuldig und erklärte, die Aussage sei „der Live-Situation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint“ gewesen. Was auch immer das bedeuten soll. Damit schien die Sache für das ZDF erledigt.

Seltsame Laissez-faire-Haltung

Man kann das so hinnehmen. Die Empörung darüber schien mal wieder größer als der Vorfall selbst, aber es wäre ein passender Moment gewesen, um grundsätzlich über das viele Jahrzehnte alte Format der Sendung nachzudenken – nicht nur über........

© Berliner Zeitung