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Was dein Handy schmutziger als die Klobrille macht

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16.07.2026

Auf Handy und Tastatur befinden sich deutlich mehr Bakterien als auf einer Klobrille, wie Studien zeigen.

Viele Bakterien stammen von Haut, Mund und Nase und können bei immungeschwächten Menschen Infektionen auslösen.

Kühlschränke enthalten zahlreiche Keime, darunter Listerien, regelmäßige Reinigung und niedrige Temperaturen werden empfohlen.

Handy: 10-mal mehr Bakterien als Klobrille

Tastatur: 400-mal mehr Keime als Klobrille

Bis zu 8 Mio. Bakterien auf einem Putzschwamm

60 % der Kühlschränke enthalten krankmachende Keime

Auf Handy und Tastatur befinden sich deutlich mehr Bakterien als auf einer Klobrille, wie Studien zeigen.

Viele Bakterien stammen von Haut, Mund und Nase und können bei immungeschwächten Menschen Infektionen auslösen.

Kühlschränke enthalten zahlreiche Keime, darunter Listerien, regelmäßige Reinigung und niedrige Temperaturen werden empfohlen.

Handy: 10-mal mehr Bakterien als Klobrille

Tastatur: 400-mal mehr Keime als Klobrille

Bis zu 8 Mio. Bakterien auf einem Putzschwamm

60 % der Kühlschränke enthalten krankmachende Keime

Meistens schaffe ich es ganz gut, mich nicht zu sehr aufzuregen, wenn ich mich wieder einmal mit Kaffee anschütte oder meine Keksbrösel in die Computertastatur rieseln. Was mich aber rasend macht, ist, wenn der Bildschirm meines Handys pickt oder verschmiert ist. Dann wische ich ihn mit dem Finger ab, bis er wieder glänzt – aber sauber ist er dennoch nicht, denn: Auf dem Handy tummeln sich zehnmal mehr Bakterien als auf der Klobrille, wie eine Studie der University of Michigan ergeben hat. Der wahre Schmutz ist also unsichtbar.

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Und nicht nur auf dem Handy. Denn allein, wenn ich vom Schreibtisch zuhause in die Küche zum Kühlschrank gehe, auf dem Weg dorthin das Licht einschalte, mir ein Stück Käse auf einem Brett abschneide und danach den Teller mit dem Putzschwamm abwasche, begegne ich einem Keim-Hotspot nach dem anderen. Für einen der größten muss ich aber nicht einmal aufstehen, er befindet sich auf dem Schreibtisch direkt vor mir: meine Tastatur, auf der die Keksbrösel wohl das kleinste Problem sind.

Bakterien von Haut, Mund und Nase

Sogar 400-mal mehr Keime als auf der Klobrille befinden sich laut National Center for Health Research in Washington auf einer Tastatur – die Schreibtische von Frauen beherbergen demnach tendenziell mehr Bakterien als die von Männern. Wie die Bakterien dorthin gelangen, liegt auf der Hand, im wahrsten Sinne des Wortes: Die meisten leben ursprünglich auf mir, in meiner Haut, im Mund und in der Nase. Sobald ich mit meiner Hand diese Stellen berühre und anschließend die Tastatur, befördere ich sie dorthin. Benutzen auch andere Menschen die Tastatur, nimmt die Verbreitung der Keime ihren Lauf.

Dasselbe gilt für die Lichtschalter und Türschnallen auf meinem Weg in die Küche, wo auf dem Putzschwamm bis zu acht Millionen Bakterien leben. Darunter Darmbakterien wie Escherichia coli, die zeigen, dass der Schwamm durch........

© Wiener Zeitung