Pink Floyd und Wiener Schnitzel statt Taliban
In den 1960er- und 1970er-Jahren reisten jährlich zehntausende europäische Hippies auf dem "Hippie-Trail" nach Afghanistan.
Borghild Wicke-Schuldt beschreibt in ihrem Tagebuch das bunte, freie Leben westlicher Jugendlicher in Kabul, inklusive Drogenkonsum.
Politische Umbrüche beendeten das Hippie-Paradies in Afghanistan ab 1979 abrupt.
Bis zu 70.000 Europäer:innen reisten jährlich bis 1979 nach Afghanistan.
Die "Hippie-Trail"-Route war von Ende der 60er bis 1979 populär.
1974 reiste Borghild Wicke-Schuldt mit dem VW-Bus von Berlin nach Nepal.
1979 beendeten die Iran-Revolution und der Sowjet-Einmarsch den Hippie-Boom.
In den 1960er- und 1970er-Jahren reisten jährlich zehntausende europäische Hippies auf dem "Hippie-Trail" nach Afghanistan.
Borghild Wicke-Schuldt beschreibt in ihrem Tagebuch das bunte, freie Leben westlicher Jugendlicher in Kabul, inklusive Drogenkonsum.
Politische Umbrüche beendeten das Hippie-Paradies in Afghanistan ab 1979 abrupt.
Bis zu 70.000 Europäer:innen reisten jährlich bis 1979 nach Afghanistan.
Die "Hippie-Trail"-Route war von Ende der 60er bis 1979 populär.
1974 reiste Borghild Wicke-Schuldt mit dem VW-Bus von Berlin nach Nepal.
1979 beendeten die Iran-Revolution und der Sowjet-Einmarsch den Hippie-Boom.
Dass hunderttausende Afghan:innen vor den radikalislamistischen Taliban, Krieg und Hunger nach Europa geflüchtet sind, ist bekannt. Dass aber vor über 50 Jahren jährlich bis zu 70.000 Europäer:innen, darunter auch viele Österreicher:innen, invasionsartig nach Afghanistan strömten, weniger. Sie kamen über die Türkei und den Iran, in zerbeulten, bunten VW-Bussen und teilweise mittellos. Und sie wollten ihrer europäischen Heimat, die sie als zu eng, und ihren Eltern, die sie als spießig empfanden, entkommen, waren auf der Suche nach Freiheit, Grenzenlosigkeit und einem völlig neuen Lebensgefühl.
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Die Afghan:innen, sehr in ihre traditionelle, muslimisch-konservative Kultur eingebettet, waren wenig glücklich über die Horden halbnackter westlicher Jugendlicher, die Marihuana rauchend in den Bars saßen, während aus den Lautsprechern Pink Floyd, Jimi Hendrix und Bob Dylan dröhnten. Andererseits waren die merkwürdigen Touristen für die gastfreundliche Bevölkerung am Hindukusch wichtig, weil sie Geld ins Land brachten und vielen........
