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Haarige Revolution beim Bundesheer?

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29.08.2026

Seit Mai 2026 dürfen männliche Soldaten beim Österreichischen Bundesheer offiziell lange Haare tragen, etwa als Zopf oder Dutt.

Trotz neuer Regelung sind in Kasernen weiterhin kaum männliche Soldaten mit langen Haaren zu sehen, Anpassungsdruck bleibt hoch.

Bei der Miliz wurden lange Haare und Bärte schon immer toleriert, während Individualität im Grundwehrdienst kaum möglich ist.

Seit Ende Mai 2026 sind lange Haare beim Bundesheer für Männer erlaubt.

Die Regelung gilt: Haare als Zopf oder Dutt ("Manbun") zulässig.

In Kasernen wurden bisher keine männlichen Soldaten mit langen Haaren gesichtet.

Bei der Miliz wurden lange Haare und Bärte schon immer toleriert.

Seit Mai 2026 dürfen männliche Soldaten beim Österreichischen Bundesheer offiziell lange Haare tragen, etwa als Zopf oder Dutt.

Trotz neuer Regelung sind in Kasernen weiterhin kaum männliche Soldaten mit langen Haaren zu sehen, Anpassungsdruck bleibt hoch.

Bei der Miliz wurden lange Haare und Bärte schon immer toleriert, während Individualität im Grundwehrdienst kaum möglich ist.

Seit Ende Mai 2026 sind lange Haare beim Bundesheer für Männer erlaubt.

Die Regelung gilt: Haare als Zopf oder Dutt ("Manbun") zulässig.

In Kasernen wurden bisher keine männlichen Soldaten mit langen Haaren gesichtet.

Bei der Miliz wurden lange Haare und Bärte schon immer toleriert.

Lange Haare bei Soldaten? Eindeutig ein Zeichen für Befehlsverweigerung, Widerstand, Unbotmäßigkeit, Renitenz, Meuterei oder sittlichen Verfall. Etwa im Vietnamkrieg, als sich US-GIs wilde Afros wachsen ließen, so dass der Helm kaum noch auf den Kopf passte. Oder andere das glatte lange Haar nach hinten kämmten und mit einem Tuch bändigten. Wo an der Front Drogen konsumiert wurden und Widerstandszeitungen erschienen, die den Krieg gegen den Vietcong offen kritisierten. Die Moral war teilweise so schlecht, dass kampfunwillige US-Soldaten ihre eigenen Offiziere mit Handgranaten aus dem Weg räumten.

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Wuchernde Bärte und wildes, ungebändigtes Haar waren andernorts Zeichen für eine sich mit tödlicher Gewissheit anbahnende Niederlage. Im Zweiten Weltkrieg etwa, in Stalingrad 1942/43, wo die eingeschlossenen deutschen Soldaten völlig ungepflegt, verfilzt und demoralisiert in die sowjetische Kriegsgefangenschaft wankten, von der sie nicht mehr zurückkehrten.

„Innere Ordnung“ in Gefahr

Lange Haare haben beim Militär ein schlechtes Image, auch beim Österreichischen Bundesheer. Dort war die Frisuren-Frage immer so geregelt, dass die Haare kurz sein mussten, nicht den Kragen des Uniformhemdes berühren und nicht in Stirn........

© Wiener Zeitung