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Unsicherheiten beim E-Auto-Kauf? Das solltest du wissen

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Gesellschaft & Politik

Unsicherheiten beim E-Auto-Kauf? Das solltest du wissen

Unsicherheiten beim E-Auto-Kauf? Das solltest du wissen

Wenn das treibstoff-angetriebene Auto das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, kommt vielleicht der Gedanke auf, jetzt auf ein Elektroauto umzusteigen. Hier ein paar Themen, mit denen du dich auseinandersetzen solltest.

Reichweitenbedürfnis realistisch einschätzen

Um den Bedarf einzuschätzen, helfen ein paar Faustregeln. Im Alltag ist es komfortabel, wenn man genügend Reichweite für zwei bis vier Tage hat. Für Langstreckenreisen ist ein guter Mix aus Reichweite, Energieeffizienz und Ladeleistung am Schnelllader (z. B. über 150 kW) wichtiger als die blosse Akkugrösse. Für Ferienreisen im Winter sollte die Norm-Reichweite (WLTP) etwa der doppelten Distanz bis zur ersten Pause entsprechen. Das ist meist nach etwa zwei Stunden.

Lademöglichkeiten vor dem Kauf abklären

Am bequemsten und kostengünstigsten ist das Laden zu Hause. Für Eigenheimbesitzer ist die Installation meist unkompliziert, während Mieterinnen, Mieter und Stockwerkeigentümer die Zustimmung des Vermieters bzw. der Eigentümerversammlung benötigen. Alternativ kann man in der Umgebung Möglichkeiten für langsames und schnelles Aufladen abklären. Etwa im nahegelegenen Einkaufszentrum oder auf einem öffentlichen Parkplatz in der Nähe der Wohnung.

Tiefgaragen und Einstellhallen können mit einer Grundinstallation gemäss SIA-Merkblatt 2060 ausgerüstet werden, die im Wesentlichen aus einem Lastmanagement und einem Flachbandkabel besteht. Nutzerinnen und Nutzer, welche auf Elektromobilität umsteigen, können dann einfach und kostengünstig die Wallbox daran anschliessen. Die Kosten für die Wallbox trägst du selbst. Die Abklärungen, der sogenannte eMobility CheckUp, können auf der Website von Swiss eMobility bestellt werden. Weitere Informationen zu kantonalen und kommunalen Förderbeiträgen bietet die Website www.Energiefranken.ch.

Für das alltägliche Laden an öffentlichen Ladestationen brauchst du eine Lade-App. Die Preise für die Ladung werden vom jeweiligen Ladepunktbetreiber (Charge Point Operator, CPO) gesetzt und variieren von Ladepunkt zu Ladepunkt. Genauso wie Autofahrerende mit Treibstoff in ihrem Umfeld wissen, an welcher Tankstelle sie am besten tanken, werden die meisten Elektroautos im Alltag immer an den gleichen Ladepunkten aufgeladen.

Auch ein gebrauchtes Elektroauto ist eine Option

Auf dem Occasionmarkt gibt es für Elektroautos attraktive Angebote mit fairen Preisen. Der Wiederverkaufswert entwickelt sich bei Elektroautos ähnlich wie bei konventionellen: In den ersten vier Jahren ist der Wertverlust am intensivsten, danach nimmt er ab. Ein Elektroauto mit gutem Batteriezertifikat, 4 bis 5 Jahre alt und mit weniger als 75'000 km Laufleistung, ist ein guter Ansatz.

Ja und dann geht's natürlich an die Auswahl eines Modells – aber das ist ein anderes Thema. Ein Elektroauto hat übrigens normalerweise zwei Garantiefristen: die Garantie auf das Fahrzeug (mindestens zwei Jahre) und auf die Batterie (meist acht Jahre oder 160'000 Kilometer).

Das sind die beliebtesten E-Autos in der Schweiz im Januar.

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