NiPoGi E3B im Test – Ryzen 5 7430U für Desktop und Homelab
NiPoGi E3B im Test – Ryzen 5 7430U für Desktop und Homelab
Der NiPoGi E3B im Test. Der Mini-PC mit Ryzen 5 7430U für Desktop & Proxmox-Homelab. Leistung, Aufrüstung und einem Praxis-Fazit!
Ryzen 5 7430U mit Zen 3
AMD setzt die Standard-TDP mit 15 Watt an
Codex und Claude gleichzeitig
M.2 vorhanden, aber nicht jede SSD ist gleich
Schade drum - ein Gigabit-LAN ist 2026 etwas mager
Bei den Anschlüssen fehlt wenig
Proxmox und Medienserver
Raspberry Pi 5 oder Mini-PC?
Beim WLAN steckt nicht immer dasselbe drin
Unter Last wird er hörbar
Windows 11 Pro ist schon drauf
Den NiPoGi Pinova P2 haben wir bereits unter die Lupe genommen. Diesmal geht es in unserem Praxistest um das größere Modell E3B mit AMD Ryzen 5 7430U. Unser Testgerät* kam mit 16 GB DDR4-RAM und einer 512 GB großen M.2-SATA-SSD, die inzwischen leider Standard sind. Warum leider, das erklären wir später.
Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, ist aber aufrüstbar. Die Verarbeitung ist in Ordnung, auch wenn ein Metallgehäuse, wie es GEEKOM verwendet, einfach hochwertiger wirkt. Im Karton liegt ebenfalls eine VESA-Halterung bei.
Um an die Hardware zu gelangen, müssen zunächst die stark verklebten Gummifüße entfernt werden. Darunter befinden sich die Schrauben der Bodenplatte. Anschließend folgt noch eine Metallabdeckung.
Danach sind RAM, beide M.2-Slots und die WLAN-Karte erreichbar. Zum Glück wurde dort nichts verlötet.
Ryzen 5 7430U mit Zen 3
Der Ryzen 5 7430U gehört noch zur Zen-3-Generation und wird unter dem Codenamen „Barcelo-R” entwickelt. Er verfügt über sechs Kerne und zwölf Threads. Er taktet regulär mit 2,3 GHz und erreicht maximal 4,3 GHz. Hinzu kommen 16 MB L3-Cache und die integrierte Grafiklösung Radeon Vega 7.
AMD setzt die Standard-TDP mit 15 Watt an
Diese passt jedenfalls gut zu einem Mini-PC dieser Größe. Der Prozessor liefert deutlich mehr Leistung als ein typischer Einplatinenrechner, ohne dabei zum Stromfresser zu werden.
Gerade im Vergleich zu vielen ARM-Systemen erhält man hier eine vollständige x86-64-Plattform mit deutlich weniger Einschränkungen bei Software und Betriebssystemen.
Codex und Claude gleichzeitig
Wir haben die Benchmarks vom NiPoGi E3B nicht im Detail getestet. Die Coding-Agenten Codex und Claude konnten gleichzeitig darauf zugreifen, während Firefox, mehrere Terminals und weitere Programme liefen. Der 7430U hatte damit mehr als nur ordentlich zu tun. Trotzdem blieb Windows benutzbar und beide KI-Agenten konnten parallel weiterarbeiten.
Leider lässt sich daraus keine reproduzierbare Benchmarkzahl ableiten. Codex und Claude liefern keine Werte aus, die sich anschließend einfach in ein Diagramm übernehmen ließen. Beim Test war entscheidend, ob der Rechner unter dieser Belastung noch normal nutzbar bleibt. Das war er problemlos weiterhin, das ist schon mal positiv.
Ein kurzer Benchmark-Test ist schnell erledigt. Zwei gleichzeitig arbeitende Coding-Agenten kommen eurer tatsächlichen Nutzung deutlich näher und sind für uns Nerds bei der Tarnkappe wesentlich interessanter als Zahlen, die man eh überall bekommen kann.
Im E3B-Testgerät steckten 16 GB DDR4-RAM. Wir haben ihn natürlich auf 32 GB erweitert, damit er zeitgemäß ist.
Glücklicherweise sind einzelne 16-GB-DDR4-SO-DIMMs trotz RAMageddon noch halbwegs bezahlbar. Wer aufrüsten möchte, sollte vorher prüfen, welche Bestückung tatsächlich im Gerät steckt.
NiPoGi verbaut hier, wie viele andere Mini-PC-Hersteller auch, unterschiedliche Komponenten. Je nach Gerät können RAM, SSD oder die WLAN-Karte von diesem Test abweichen. Laut Hersteller ist ein Upgrade des RAMs auf bis zu 64 GB möglich.
M.2 vorhanden, aber nicht jede SSD ist gleich
Die verbaute 512-GB-SSD ist zwar im M.2-2280-Format ausgeführt, arbeitet in unserem Gerät aber nur über SATA.
Die gemessenen Werte bestätigen dies. Mit etwa 533 MB/s........
