SMS-Blaster: Rollender Funkmast schleuste Fake-SMS direkt aufs Handy
SMS-Blaster: Rollender Funkmast schleuste Fake-SMS direkt aufs Handy
SMS-Blaster: Ein rollender Funkmast schleuste Fake-SMS auf Handys. Die britische Polizei beschlagnahmte erstmals solche Betrugstechnik.
SMS-Blaster im Lieferwagen versteckt
Ein Funkmast auf Rädern
So trickst der SMS-Blaster Smartphones aus
Fake-SMS im Namen von Royal Mail
3 Jahre und 8 Monate Haft für SMS-Betrüger
SMS-Blaster: Diese Maßnahmen helfen
Mit einem SMS-Blaster im Lieferwagen, Fake-Nachrichten im großen Stil und ca. 8.000 kompromittierte Kartendaten hat die britische Polizei einen ungewöhnlichen Smishing-Fall aufgeklärt. Der mobile Funkmast konnte Sicherheitsmechanismen der Mobilfunknetze umgehen und gefälschte SMS direkt an Handys in der Umgebung schicken. Nun muss der Betreiber für mehrere Jahre ins Gefängnis.
SMS-Blaster im Lieferwagen versteckt
In Großbritannien stießen Ermittler erstmals auf einen SMS-Blaster, der für Betrugszwecke eingesetzt wurde. Wie die City of London Police in einer Pressemitteilung bekannt gab, nahm der Fall bereits im Mai 2024 seinen Anfang. Damals beobachteten Ermittler im Umfeld des Trafford Shopping Centre eine hohe Zahl betrügerischer SMS, die an Menschen in der Umgebung übertragen wurden. Die Spur führte schließlich zu einem Lieferwagen auf dem Parkplatz.
Im Fahrzeug befand sich der damals 43-jährige Mohammed Faiyaz Iqbal aus Preston. Bei der Durchsuchung stießen die Beamten zunächst auf mehrere Mobiltelefone im vorderen Bereich. Im hinteren Teil des Lieferwagens entdeckten die Beamten hingegen ein SMS-Blasting-System, das in eigens dafür angefertigten Holzfächern verborgen war.
Die Konstruktion war eigens für den mobilen Einsatz ausgelegt. Zur Ausrüstung gehörten Stromversorgungen, WLAN-Komponenten und Antennen, die im Dach des Fahrzeugs installiert waren. Die Technik war zum Zeitpunkt der Beschlagnahmung eingeschaltet und wurde zusammen mit Anwendungen auf den Mobiltelefonen betrieben.
Ein Funkmast auf Rädern
In diesem Fall fungierte die SMS-Blaster-Anlage als unerlaubte Mobilfunkantenne. Sie konnte SMS direkt an Mobiltelefone in der näheren Umgebung übertragen. Damit erhielten die Betrüger die Möglichkeit, ihre Nachrichten unmittelbar auf den Geräten potenzieller Opfer zu platzieren. Für eine effiziente Arbeitsweise ließ sich der mobile Funkmast dorthin bringen, wo sich möglichst viele Menschen aufhielten. Ein Lieferwagen wurde damit zur mobilen Spam-Station.
Die britischen Ermittler sehen darin ein Beispiel dafür, wie sich Betrug technisch weiterentwickelt. Detective Chief Inspector Andrew Little von der Dedicated Card and Payment Crime Unit (DCPCU) erklärte, der Fall zeige, wie weit Täter gingen, um Opfer in großem Maßstab ins Visier zu nehmen.
So trickst der SMS-Blaster Smartphones aus
Gewöhnlich filtern Mobilfunkanbieter gefährliche SMS-Nachrichten. Demzufolge erreicht nur ein........
