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Smart Glasses: Die Überwachung trägt Brille

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30.06.2026

Smart Glasses: Die Überwachung trägt Brille

Smart Glasses filmen, hören mit und analysieren per KI. Datenschützer warnen vor Überwachung und Risiken für die Privatsphäre.

Smart Glasses sollen Smartphones ablösen

Smarte Brillen stellen die Privatsphäre infrage

Private Momente als KI-Futter

Heimliche Aufnahmen werden zum Alltag

Droht Smart Glasses Gesichtserkennung?

Ein blinkendes LED-Licht schützt die Privatsphäre kaum

Datenschützer warnen vor "Chilling-Effekt"

Regulierung muss bei den Herstellern beginnen

Nearby Glasses will versteckte Kamerabrillen aufspüren

Die Zukunft trägt Brille

Künftig sollen Smart Glasses Smartphones ersetzen und Künstliche Intelligenz direkt vor unsere Augen bringen. Datenschützer schlagen jedoch Alarm: Heimliche Aufnahmen, Gesichtserkennung und massenhafte Datensammlung könnten die unauffälligen KI-Brillen zum größten Überwachungswerkzeug des Alltags machen.

Das Gadget sieht aus wie eine gewöhnliche Brille, könnte aber schon bald zum leistungsfähigsten Sensor werden, den Tech-Konzerne je in den Alltag gebracht haben. Smart Glasses fotografieren, filmen, hören mit und analysieren ihre Umgebung in Echtzeit. Meta verkauft bereits Millionen Geräte. Google steht mit Android XR in den Startlöchern und Apple arbeitet ebenso an eigenen intelligenten Brillen. Datenschützer warnen jedoch davor, dass mit jeder verkauften Kamerabrille ein weiteres Stück Privatsphäre verloren gehen könnte. Während Hersteller den Komfort in den Vordergrund stellen, sehen Kritiker den Beginn einer neuen Form alltäglicher Überwachung.

Smart Glasses sollen Smartphones ablösen

Nach Smartphones, Smartwatches und Sprachassistenten setzen Technologiekonzerne nun auf Smart Glasses. Statt ständig zum Smartphone zu greifen, sollen Nutzer Informationen dabei direkt über ihre Brille erhalten. Moderne KI-Brillen können Fotos aufnehmen, Videos aufzeichnen, Telefongespräche führen oder Fragen an einen integrierten KI-Assistenten stellen. Die Software erkennt Gebäude und übersetzt fremdsprachige Texte in Echtzeit. Zudem beantwortet sie Fragen zu Objekten, auf die der Träger gerade blickt.

Meta verfolgt dieses Konzept offensiv. Gemeinsam mit Ray-Ban und Oakley verkauft der Konzern seine Kamerabrillen bereits millionenfach. Meta-Chef Mark Zuckerberg sieht Smart Glasses als nächste große Computerplattform. Schließlich sehen sie, was der Nutzer sieht, hören, was er hört, und begleiten ihn den ganzen Tag. Er prognostiziert:

„Ich glaube, was mit Brillen passieren wird, ist Folgendes: Wir werden wahrscheinlich irgendwann in den 2030er Jahren an einen Punkt gelangen, an dem man sein Handy zwar dabei hat, es aber zunehmend in der Tasche bleibt, weil man immer mehr Dinge mit der Brille erledigen wird, die man heute vielleicht noch mit dem Handy macht.“

„Ich glaube, was mit Brillen passieren wird, ist Folgendes: Wir werden wahrscheinlich irgendwann in den 2030er Jahren an einen Punkt gelangen, an dem man sein Handy zwar dabei hat, es aber zunehmend in der Tasche bleibt, weil man immer mehr Dinge mit der Brille erledigen wird, die man heute vielleicht noch mit dem Handy macht.“

Auch Google arbeitet mit Android XR an einer eigenen Plattform für smarte Brillen. Ebenso verfolgt Apple die Entwicklung KI-gestützter Datenbrillen. Deren Markteinführung wird in den kommenden Jahren erwartet. Damit dürfte auch der Wettbewerb um das Gadget starten.

Smarte Brillen stellen die Privatsphäre infrage

Anders als Smartphones verschwinden Smart Glasses nahezu unsichtbar im Alltag. Für Außenstehende ist es schwer zu erkennen, ob sie gerade gefilmt werden. Diese Entwicklung stößt bei Datenschutzexperten auf massive Kritik.

Martin Steiger, Anwalt für Recht im digitalen Raum und Sprecher der Digitalen Gesellschaft Schweiz, bezeichnet Smart Glasses als einen „Frontalangriff auf das Recht auf Privatsphäre“. Im Gespräch mit Watson erklärte er, die heute erhältlichen Systeme seien nicht darauf ausgelegt, möglichst wenige Daten zu sammeln. Stattdessen würden sie möglichst viele Informationen erfassen, analysieren und weiterverarbeiten. KI-Brillen begleiten ihre Träger ständig. Damit verschwimmt die Grenze zwischen gelegentlicher Aufnahme und permanenter Datenerfassung.

Private Momente als KI-Futter

Recherchen der........

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