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Fünf Jahrzehnte Brett und Segel: Wie sich der Trendsport Windsurfing weiterentwickelte

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12.09.2026

Den Konstanzer Markus Brenner kennen viele als Video-, Foto- und Lichtkünstler. Dabei ist es wohl kein Zufall, dass vor allem seine Fische in Badeanzügen sehr bekannt sind. Denn Markus Brenner ist eng mit dem See verbunden, seit gut drei Jahrzehnten ist er begeisterter Windsurfer. „Wenn man einmal das Erlebnis hat, zu gleiten, dann ist man sein Leben lang verloren“, meint er. Wobei er schmunzelnd anmerkt: „Man muss Spaß daran haben, auch mal ins Wasser zu fallen.“

Markus Brenner ist Mitglied und im Vorstand des Windsurfclubs Reichenau, der sein 50-jähriges Bestehen bei seinem Sommerfest gefeiert hat. Auch etliche andere Konstanzer sind Mitglied im Reichenauer Club, weil es dort gute Möglichkeiten zum Surfen gebe, so Brenner. Mit der Clubgründung 1976 waren die Reichenauer und Konstanzer unter den Pionieren, berichten Brenner und der heutige Vorsitzende Jan Bauer. Den Verein Windsurfing Meersburg gibt es schon ein Jahr länger.

Den größten Surfboom habe es von Anfang der 1980er- bis Mitte der 1990er-Jahre gegeben. „Als das Windsurfen erfunden wurde, ist es relativ schnell ein Massenphänomen geworden“, so Bauer. Markus Brenner fügt an: „Es war mal die Fun-Sportart schlechthin.“ Da hätten viele schon aus Imagegründen ein Surfbrett im........

© Südkurier