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Ken Paxton, ein Kandidat von Trumps Gnaden

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27.05.2026

Ken Paxton machte es wie Donald Trump, bevor dieser auf die nationale Bühne getreten war. Der vom Präsidenten unterstützte Republikaner hat sich im Bundesstaat Texas in der parteiinternen Vorwahl für einen Sitz im US-Senat durchgesetzt. Und das deutlich. Etwa zwei von drei Republikanern gaben dem feurigen Chefankläger von Texas den Vorzug vor dem bedächtigen Amtsinhaber. Erstmals seit 1970 verlor damit ein amtierender Senator in Texas seinen Sitz in einer parteiinternen Vorwahl.

Im konservativen Texas ist die Entscheidung für Paxton bemerkenswert: Skandale pflastern seinen Weg. Paxton stieg in der rechten „Tea-Party“-Bewegung auf, die gegen den ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama mobilisiert hatte. 2014 schwappte der texanische Staatssenator auf dieser Welle ins Amt des Justizministers im Lone-Star-Staat. Keine acht Monate später holte ihn der erste Skandal wegen Wertpapierbetrugs ein. Der Fall zog sich fast ein Jahrzehnt hin und endete........

© Südkurier