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Neue Astronomie-Messe am Bodensee: Warum Menschen in ihrer Freizeit in die Sterne schauen

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24.06.2026

Am helllichten Tag sieht man durch das Teleskop zwar nicht viel. Aber: „Bei sechs Uhr sind so ein paar schwarze Krümel“, sagt Odette Woost. Tatsächlich, in der unteren Hälfte sind einige schwarze Flecken zu erkennen. Das Teleskop zielt direkt auf die Sonne und die Krümel sind sogenannte Sonnenflecken, die auf der Oberfläche erscheinen. Mancher Hobby-Astronom zähle die Flecken jeden Tag, sagt Woost. Doch eigentlich ist Astronomie ein Hobby für die Nacht. Odette Woost und ihr Mann Andreas sind Mitglieder der Astronomischen Vereinigung Bodensee, Michael Denzler ist stellvertretender Vorsitzender. Die Vereinigung ist an der neuen Astronomie-Messe Astro beteiligt, die am Samstag – angedockt an die etablierte Ham Radio – in Friedrichshafen Premiere feiert.

Oben am Wasserhochbehälter in Raderach erklären die Woosts und Denzler dem SÜDKURIER, worin der Reiz beim Sternegucken liegt. In einem Raum am Hochbehälter kann die Vereinigung ihr Equipment lagern. Darunter ist das analoge Teleskop, durch das sich die Sonne beobachten lässt. Michael Denzler bezeichnet das Gerät als „Eimer“, er nutze lieber ein Smart-Teleskop. Im Gespräch mit den drei Vereinsmitgliedern wird schnell klar, dass die Astronomen ihr Hobby ganz unterschiedlich........

© Südkurier